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Julian Weigl über seine Anfangszeit beim BVB und Marco Reus

Weigls Toiletten-Geständnis beim BVB

Julian Weigl spricht im Podcast über seine Anfangszeit beim BVB. Dass er im ersten Trainingslager mit Marco Reus das Zimmer teilte, passte dem heutigen Benfica-Star gar nicht.
Benfica-Spieler Julian Weigl kehr nach fünf Jahren zurück in die Nationalmannschaft. Auf der PK spricht er darüber, was seine Ziele für sich und die Mannschaft sind.
Julian Weigl spricht im Podcast über seine Anfangszeit beim BVB. Dass er im ersten Trainingslager mit Marco Reus das Zimmer teilte, passte dem heutigen Benfica-Star gar nicht.

Nach fünf Jahren Abstinenz in der Nationalmannschaft kehrt Julian Weigl für die Spiele gegen Israel und die Niederlande in den Kreis der DFB-Kicker zurück.

Auf der Pressekonferenz vor dem ersten Auftritt in Sinsheim gegen die Israelis (Sa, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) erzählte der Mittelfeldstar von Benfica Lissabon, wie ihn der Anruf von Bundestrainer Hansi Flick überraschte.

„Ich war gerade bei einem Teamkollegen, als der Anruf kam. Ich konnte es erst nicht glauben, als ich die Nummer sah. Dann bin ich erstmal um die Ecke gegangen und habe versucht, zurückzurufen. Dann haben ich meine Frau und die Eltern angerufen.“

Bereits zuvor hatte Weigl im Podcast von TOMorrow einige Anekdoten aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund zum Besten gegeben - unter anderem über seine Anfangszeit beim BVB, als im Trainingslager die Zimmerpartner ausgelost wurden - und er Marco Reus bekam.

Weigl: „Ich war erst einmal sehr eingeschüchtert“

„Ich war erst einmal sehr eingeschüchtert, als ich gleich mit dem Kapitän Marco Reus übernachtete. Ich kannte ihn zu dem Zeitpunkt wirklich nur aus dem Fernsehen, er war schon damals mit der größte Star in Dortmund.“

Weigl rutschte buchstäblich das Herz in die Hose, wie er zugibt: „Ich dachte mir: ‚Wäre ich doch lieber mit irgendeinem anderen 18-Jährigen ins Zimmer gekommen!‘ Obwohl ich eigentlich überhaupt kein schüchterner Typ bin, ist es so, dass man einfach einen gewissen Respekt hat.“

Dass man sich mit einem bislang unbekannten Menschen ein Hotelzimmer teile, sei für ihn schwierig gewesen. „Deswegen war ich da sehr angespannt. Ich bin sogar immer mit meinem Handy und manchmal sogar mit einem Magazin runter in die Lobby und habe da die Toilette benutzt.“

Erst nach einer gewissen Zeit habe er sich entspannt: „So am dritten, vierten Tag haben wir gemerkt, dass wir uns richtig gut verstehen und ich dann auch ich selbst sein konnte. Dann bin ich auch bei uns auf die Toilette gegangen.“