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Doch keine Rücktrittswelle! Wende in Spaniens Fußballbeben

Irre Wende im Spanien-Beben

Im spanischen Frauenfußball ist es zu einem Massenprotest gegen Nationaltrainer Jorge Vilda gekommen. Nun rudern die zurückgetretenen Spielerinnen wieder zurück.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat für gleiche Titelprämien für Frauen- und Männer-Nationalmannschaften plädiert.
Im spanischen Frauenfußball ist es zu einem Massenprotest gegen Nationaltrainer Jorge Vilda gekommen. Nun rudern die zurückgetretenen Spielerinnen wieder zurück.

Das Chaos in der spanischen Frauen-Nationalmannschaft nimmt offenbar eine überraschende Wendung!

Nachdem am Donnerstag gleich 15 Spielerinnen per Mail ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet haben sollen, nahmen sie diesen nach Angaben des Fußball-Verbandes RFEF wieder zurück:

„Wir haben auf keinen Fall unseren Rücktritt aus der spanischen Nationalmannschaft erklärt, wie das der RFEF in seiner offiziellen Mitteilung behauptet. So wie wir es in unseren privaten Mitteilungen (an den Verband, Anm. d. Red.) bekräftigt haben, stehen wir voll und ganz zur spanischen Nationalelf“, hieß es in einer in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Mitteilung der Spielerinnen, darunter auch Weltfußballerin Alexia Putellas vom FC Barcelona.

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Für die Spielerinnen sei es bedauerlich, dass der Verband „private Mitteilungen in absichtlich verkürzter Form öffentlich“ gemacht habe.

Noch am Vortag hatte der spanische Fußball-Verband mitgeteilt, die 15 Spielerinnen hätten aus Protest gegen Coach Jorge Vilda ihren Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt, „falls sich nichts ändern sollte.“ Wie vereinzelte Medien vermeldeten, sollen sie sich vor allem über die exzessive Kontrolle bis tief ins Privatleben der Spielerinnen beschwert haben.

Vilda ist seit 2015 Cheftrainer der spanischen Frauen-Nationalmannschaft. Bei der diesjährigen Frauen-EM landeten die Spanierinnen hinter Deutschland auf Platz 2 der Gruppe und scheiterten an den späteren Europameisterinnen aus England knapp mit 1:2 nach Verlängerung.