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Frauen-EM 2022: England belohnt sich mit Halbfinale nach Kraftakt gegen Spanien

Neuer FCB-Star lässt England jubeln

Bei der Frauen-EM in England hat sich der Gastgeber für das Halbfinale qualifiziert. Dafür brauchte es jedoch einen wahren Kraftakt der englischen Frauen.
Im Viertelfinale der EM trifft Deutschland auf Nachbarland Österreich. Für einige der deutschen Spielerinnen kommt es dabei zum Aufeinandertreffen mit Kolleginnen aus dem Verein.
Bei der Frauen-EM in England hat sich der Gastgeber für das Halbfinale qualifiziert. Dafür brauchte es jedoch einen wahren Kraftakt der englischen Frauen.

Englands Fußballerinnen haben ihren Höhenflug fortgesetzt und zum zweiten Mal in Folge das Halbfinale einer EM erreicht.

Die Gastgeberinnen bezwangen Spanien in Brighton in einem Krimi mit 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung und dürfen weiter vom Titelgewinn im eigenen Land träumen. Im Kampf um das Endspiel wartet am Dienstag in Sheffield entweder Schweden oder Belgien. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Frauen-EM 2022)

Die künftige Münchnerin Georgia Stanway (96.) sorgte vor 28.994 Fans für die Entscheidung. Zuvor hatte Ella Toone (84.) die Lionesses, die schon in der Vorrunde mit drei Siegen und 14:0 Toren geglänzt hatten, in die Verlängerung gerettet.

Das Team von Trainerin Sarina Wiegman steht damit zum vierten Mal in Folge bei einem großen Turnier im Halbfinale. Esther Gonzalez (54.) hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht.

Spanien fahrlässig in der Chancenverwertung

Spanien begann wie schon beim 0:2 gegen Deutschland in der Gruppenphase mit viel Ballbesitz, nutzte im Kampf um seine erst zweite Teilnahme an einem EM-Halbfinale aber die wenigen Chancen nicht. Kurz vor der Pause wurde die Nachlässigkeit beinahe bestraft, ein Treffer von Ellen Wight (37.) fand wegen einer Abseitsstellung aber keine Anerkennung. (NEWS: Alles Wichtige zur Frauen-EM 2022)

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Zu Beginn der zweiten Halbzeit schlug dann Spanien zu: Die eingewechselte Athenea passte klug auf Esther, die per Flachschuss traf.

Die Engländerinnen reagierten auf das erste Gegentor des Turniers mit wilden Angriffen und wurden kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit mit dem Ausgleich belohnt, der wegen eines vorausgegangenen Fouls aber umstritten war. Ein Rechtsschuss von Stanway brachte England dann endgültig auf die Siegerstraße.