Der japanische Nationalspieler Shoya Nakajima hat bei seiner Premiere für Antalyaspor in der türkischen SüperLig einen absoluten Horror-Start erwischt - und das vor den Augen seiner entsetzten Mutter.
SüperLig: Bitterste Debüt der Geschichte? Japaner erlebt Horror-Start - Mutter entsetzt
Das bitterste Debüt der Geschichte?
Am Samstag war der 28-Jährige bei der 0:3-Niederlage gegen Adana Demirspor in der 59. Minute eingewechselt worden. Zu diesem Zeitpunkt lag sein Team - das von Nuri Sahin trainiert wird - mit nur einem Tor hinten.
Die TV-Kameras zeigten Nakajimas im Stadion sitzende Familie, vor allem die stolze Mama strahlte sichtlich.
Die Freude sollte nicht lange anhalten.
Nakajima fliegt ohne Ballkontakt wieder vom Platz
In der 61. Minute ging Nakajima mit einem Platzverweis wieder vom Feld, den Ball hatte der Offensivspieler zuvor nicht einmal berührt.
Grund für die Rote Karte: Bei seiner ersten und einzigen Aktion foulte er Jonas Svensson empfindlich.
Der Japaner traf seinen Gegenspieler ohne böse Absicht am Sprunggelenk, Schiedsrichter Ali Palabiyik entschied zunächst auf Gelb.
Nach einem Eingriff durch den VAR korrigierte er die Entscheidung aber berechtigterweise und zückte die Rote Karte.
Mutter von Nakajima vergräbt Gesicht in Tuch
Nakajima, der Anfang September vom FC Porto ablösefrei in die Türkei gewechselt war, lächelte ungläubig und ging anschließend mit gesenktem Kopf vom Platz.
Beim Gang in die Katakomben blickte er auch in Richtung Tribüne - womöglich zu seiner Mutter, die erneut von den TV-Kameras eingefangen wurde.
Nakajimas Mama vergrub das Gesicht in einem Tuch, offensichtlich völlig entsetzt.
Ihre Reaktion dürfte zum Sinnbild für eines der bittersten Debüts aller Zeiten werden.