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"Grütze": Reschke kontert Kritiker wie Watzke

Kritiker-“Grütze“: Reschke deutlich

Der langjährige Bundesliga-Funktionär Michael Reschke hat das neue Nachwuchskonzept des Deutschen Fußball-Bundes vehement gegen Kritiker verteidigt.
Wird es Zeit, dass der DFB sich nach einem Nachfolger für Hansi Flick umschaut? SPORT1-Experte Stefan Effenberg überrascht mit diesen Namen im STAHLWERK Doppelpass.
Der langjährige Bundesliga-Funktionär Michael Reschke hat das neue Nachwuchskonzept des Deutschen Fußball-Bundes vehement gegen Kritiker verteidigt.

Der langjährige Bundesliga-Funktionär Michael Reschke hat das neue Nachwuchskonzept des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vehement gegen Kritiker wie Hans-Joachim Watzke verteidigt.

„Das Nachwuchskonzept ist viel besser als es landläufig rübergebracht wird“, sagte Reschke im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1, er sei deshalb „völlig konsterniert, wie viel Grütze da erklärt wird“.

DFB-Vize Watzke hatte von einem „grundsätzlich falschen Ansatz“ gesprochen und mit polemischen Aussagen Bernd Neuendorf auf den Plan gerufen. Der DFB-Präsident zeigte sich „überrascht“ von den Äußerungen des Dortmunder Geschäftsführers.

Effenberg hinterfragt Watzke-Aussagen

Irritiert war auch SPORT1-Experte Stefan Effenberg: „Die entscheidende Frage ist doch: Warum sagt Aki Watzke das über diese Reform? Wenn so etwas beschlossen wird, muss er das doch mit absegnen und als DFB-Vize darüber dann eine Woche später nicht überrascht sein“, meinte der Ex-Nationalspieler.

Daran sehe man, dass der „DFB anscheinend nicht zusammenarbeitet. Früher hat man sich zwar auch gezofft und war unterschiedlicher Meinung, aber nach außen sprach man mit einer Sprache. Und das ist doch ein weiteres Beispiel, dass da so viel falsch läuft.“

Auch Reschke ist "überrascht, wie viele Leute aus Viertelahnung heraus - ich sage bewusst nicht Halbwissen - das Thema kommentieren". Er forderte: "Bitte eintauchen und dann wirklich sehen, was die Fundamente des Konzeptes sind. Da sind so viele interessante Ansätze, die uns weiterhelfen."

Auch trat er der Mär entgegen, bei der Reform würde der Wettbewerbscharakter abgeschafft. „Es ist ein total leistungsorientierter Gewinngedanke dabei“, betonte Reschke und bilanzierte: „Da waren absolute Experten beteiligt, und da ist was Sinnvolles bei rausgekommen.“