Igor Matanovic kam nach seinem goldenen Treffer und dem Riesenschritt in Richtung Achtelfinale gar nicht mehr aus dem Grinsen heraus. Nach schwerer Hinrunde wird der Angreifer für den SC Freiburg langsam zur Schlüsselfigur. „Beeindruckendes Tor“, schwärmte Trainer Julian Schuster über Matanovics entscheidendes 1:0 (0:0) gegen Maccabi Tel Aviv, „wie er da in der Luft steht und ihn drückt, sodass er auch unhaltbar ist für den Torhüter.“
"Geil": Matanovic bringt Freiburg nah ans Achtelfinale
„Geil“: Matanovic lässt Freiburg jubeln
Erst hatte der Sommer-Neuzugang von Eintracht Frankfurt noch bei einer Riesenchance aus zwei Metern nur die Unterkante der Latte getroffen (56.), ehe er doch noch zum Helden wurde. „Es ist geil. Es hat sich sehr gut und geil angefühlt, als der Ball in den Knick geflogen ist“, sagte Matanovic: „In der Situation hat alles gepasst.“ Nach dem er in der Hinrunde noch „Zeit“ zur Eingewöhnung gebraucht habe, gelangen ihm im Jahr 2026 drei Tore in vier Spielen.
Dank des Siegtreffers des 22-Jährigen rückten die Breisgauer mit nun 17 Punkten auf Rang drei nach vorne - ganz sicher ist der Achtelfinal-Einzug allerdings noch nicht: Rein theoretisch könnte der Sport-Club am letzten Spieltag der Ligaphase auf Rang neun zurückfallen und damit in die Play-offs abrutschen. Dafür müssten allerdings die sechs direkt dahinter liegenden Teams allesamt ihre Partien gewinnen und die Freiburger gleichzeitig am Donnerstagabend (21.00 Uhr) beim OSC Lille verlieren.
Auf Schützenhilfe will sich Matanovic nicht verlassen. „Wir fokussieren uns auf uns. Das Spiel in Lille wird eine geile Challenge, um sich wieder mit einer Topmannschaft zu messen“, sagte der Mittelstürmer.