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Pep Guardiola? Italien-Boss lässt aufhorchen

Italien-Boss spricht über Guardiola

Mit Pep Guardiola aus der Krise? Der Starcoach gilt in Italien als Kandidat für den Posten des Nationaltrainers - Favorit soll aber ein anderer sein.
Pep Guardiola zehn Jahre als Trainer von Manchester City gehabt zu haben, sei etwas Außergewöhnliches, meint Chaldun al-Mubarak. Der Vorstandsvorsitzende des Klubs erklärt, wie der Entschluss des Spaniers am Ende gereift sei.
Mit Pep Guardiola aus der Krise? Der Starcoach gilt in Italien als Kandidat für den Posten des Nationaltrainers - Favorit soll aber ein anderer sein.

Träumen darf ja wohl noch erlaubt sein. Und so wünscht sich Giovanni Malago, der neue Präsident des italienischen Verbandes FIGC, keinen Geringeren als Pep Guardiola für den vakanten Posten des Nationaltrainers.

„Niemand kann bestreiten, dass es etwas sehr Bedeutendes wäre, Pep Guardiola als Nationaltrainer Italiens zu haben“, sagte Malago bei Sky Italia, schränkte aber auch gleich ein: „Ob er die passende Wahl ist und ob es dafür die nötige Übereinstimmung gibt, muss sich erst noch zeigen.“

Pep Guardiola als Nationaltrainer nach Italien? Er käme gerade recht

Der Druck bei der einstigen Fußball-Großmacht Italien ist groß, nachdem die stolzen Azzurri zum dritten Mal in Folge eine WM verpasst hatten. Da käme Guardiola gerade recht, um Italien wieder aus der tiefen Depression zu führen.

Der 55 Jahre alte Startrainer hatte zuletzt nach zehn erfolgreichen Jahren seinen Posten bei Englands Topklub Manchester City geräumt. Eigentlich war eine längere Pause geplant.

Doch nun soll Guardiola in Italien, wo er einst in der Serie A für Brescia und die AS Rom spielte, auf einer Kandidaten-„Shortlist“ stehen.

Pirlo Favorit vor Guardiola?

Favorit soll aber ein anderer sein: Laut Gazzetta dello Sport liegt Ex-Weltmeister Andrea Pirlo (bis August 2024 Trainer in Genua) bei der Suche eines Nachfolgers für Gennaro Gattuso in der Gunst der Verantwortlichen vorne.

„Pirlo in der Pole, Guardiola hält dagegen“, schrieb das Blatt am Mittwoch, als wäre es ein Formel-1-Rennen. Zudem werden weiterhin die ehemaligen Nationaltrainer Antonio Conte und Roberto Mancini für das durchaus begehrte Amt gehandelt. Bis spätestens 23. Juli soll eine Entscheidung fallen.

Klar ist nur: Nach der neuerlichen WM-Blamage soll es mit Blick auf die EURO 2028 und die WM 2030 einen Neustart geben. Neben Gattuso mussten bereits Verbandspräsident Gabriele Gravina sowie Torwart-Legende Gianluigi Buffon als Teamkoordinator gehen.

Italien nach WM-Desaster unter Druck

In der Verantwortung stehen nun Italiens Ikone Paolo Maldini als Technischer Direktor des Verbandes und der Brasilianer Leonardo, ehemaliger Sportdirektor bei Paris Saint-Germain, als Berater.

Beide suchen mit Hochdruck einen Trainer, der nach dem Absturz für Aufbruchstimmung sorgt. Der Katalane Guardiola wäre dafür sicher geeignet. Doch ob der frühere Coach des FC Bayern nach seiner Ära bei ManCity überhaupt bereit wäre, ist bislang nicht überliefert.

Auch finanziell könnte es für die Italiener schwierig werden, einen ihrer Wunschkandidaten zu überzeugen. Ohnehin hatte sich Ligapräsident Luciano Buonfiglio zuletzt gegen einen ausländischen Nationaltrainer ausgesprochen.

Aber träumen darf ja wohl noch erlaubt sein.