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Erneute Kandidatur? Infantino hat offenbar Entscheidung getroffen

Kandidatur? Infantino-Entschluss steht

Gianni Infantino ist bestrebt, bei der Wiederwahl anzutreten. Der umstrittene Präsident möchte sich dem großen Druck nicht beugen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino weicht Fragen zu einem möglichen Rücktritt aus. Stattdessen spricht der Schweizer über die U20-Frauen-WM in Polen und die positiven Entwicklungen bei der FIFA.
Gianni Infantino ist bestrebt, bei der Wiederwahl anzutreten. Der umstrittene Präsident möchte sich dem großen Druck nicht beugen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino will im Machtkampf beim Fußball-Weltverband nicht klein beigeben und wie geplant zur Wiederwahl beim Kongress im März 2027 antreten. „Der Präsident hat im April angekündigt, 2027 erneut zu kandidieren“, teilte ein FIFA-Sprecher am Sonntag mit: „Selbstverständlich hat sich daran nichts geändert. Herr Infantino wird sich zur Wiederwahl stellen.“

Infantino steht massiv unter Druck. Neben anderen fordert vor allem die Europäische Fußball-Union (UEFA) seinen Rückzug und bereitet eine Strafanzeige in der Schweiz gegen ihn vor. Hintergrund ist die Rolle des FIFA-Chefs beim inzwischen verworfenen Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren auch aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump zu verkaufen. Ziel der UEFA ist es, den Schweizer vor seiner angestrebten Wiederwahl zum Aufgeben zu zwingen.

Victor Montagliani tritt wohl gegen Infantino an

Nun hat Infantino zum ersten Mal seit Beginn des Machtkampfs offiziell verlauten lassen, dass er zur Wahl antreten werde. Es wird erwartet, dass die UEFA einen Gegenkandidaten ins Rennen schickt. Vieles deutet darauf hin, dass Victor Montagliani aus Kanada – Chef der Verbände aus Nord-, Mittelamerika und der Karibik (CONCACAF) – als Infantino-Herausforderer antreten könnte.