Sarah Wagenknecht kontert Uli Hoeneß nach Attacke auf AfD und BSW
Klassisches Bayern-Manöver? Da muss selbst Hoeneß schmunzeln
Uli Hoeneß kritisiert die AfD und auch das BSW. Sahra Wagenknecht schießt nun zurück und wirft dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern fehlendes Niveau vor.
Sahra Wagenknecht hat sich gegen die Kritik von Uli Hoeneß an ihrer Partei gewehrt. Die BSW-Gründerin warf dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern „Niveaulosigkeit“ vor – und unterstellte ihm außerdem Unwissenheit in einer viel diskutierten Frage.
„Hoeneß sollte sich mal wieder in die Kurve stellen und zuhören, ob die Leute wirklich den Krieg in der Ukraine mit ihrem Steuergeld auf Kosten des eigenen Landes weiter finanzieren wollen“, sagte Wagenknecht der Welt.
Die 57-Jährige erklärte weiter: „Es ist eine Niveaulosigkeit, diejenigen, die die Ukraine-Politik der Bundesregierung kritisieren, als moskautreu zu beschimpfen.“ Auch diese Art der Debatte trage dazu bei, „dass sich Deutschland immer tiefer in den Krieg hineinziehen lässt“.
Hoeneß schießt gegen AfD, Linkspartei und BSW
Hoeneß hatte das BSW jüngst als „Aprilscherz“ bezeichnet: „Die müssten eigentlich heißen: Vereinigung der Freunde Russlands“, sagte er in einem Interview vor wenigen Tagen.
Der langjährige Bayern-Macher sprach dabei sowohl der AfD als auch der Linkspartei ab, Regierungsarbeit übernehmen zu können: „Beide sind nicht in der Lage, ein Land zu führen. Sie wissen alles besser – und dass sie es wirklich besser machen, glaubt doch kein Mensch: Raus aus der Nato, raus aus der EU, kein Euro mehr – diese Forderungen der AfD zeigen, dass die keine Ahnung von der Wirtschaft und der Welt haben.“
Zuletzt hatten sich AfD und BSW nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt angenähert. In einem gemeinsamen verabschiedeten Antrag forderten die Parteien zuletzt unter anderem das Aufheben der Wirtschaftssanktionen gegen Russland sowie ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine.