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Olympiastadion in München könnte neue Heimat für Türkgücü werden

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Olympiastadion in München könnte neue Heimat für Türkgücü werden

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Comeback des Olympiastadions?

Comeback des Olympiastadions?

Die besondere Situation im Münchner Fußball könnte die Rückkehr der Traditionsstätte zur Folge haben. Dann nämlich, wenn drei Münchner Klubs in der 3. Liga spielen.
Im Münchner Olympiastadion könnte schon bald wieder Fußball gespielt werden
Im Münchner Olympiastadion könnte schon bald wieder Fußball gespielt werden
© Getty Images
Tobias Wiltschek
Tobias Wiltschek

In diesem Stadion wurde Deutschland 1974 Weltmeister, die Niederlande 1988 Europameister - und der FC Bayern trug hier legendäre Europapokal-Schlachten aus: Die Rede ist vom Münchner Olympiastadion.

Seit dem Umzug des FC Bayern in die Allianz Arena ist es ruhig um diese traditionsreiche Sportstätte geworden, zumindest was den Fußball betrifft.

Jetzt aber könnte die sehr spezielle Situation im Münchner Fußball dafür sorgen, dass das weite Rund ab der kommenden Saison wieder Spiele austrägt.

Türkgücü könnte ins Olympiastadion ziehen

Dann nämlich, wenn der derzeit souveräne Regionalliga-Spitzenreiter Türkgücü München in die 3. Liga aufsteigt und nicht im Grünwalder Stadion spielen kann.

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Dort spielen bekanntlich schon die Mannschaften von 1860 München und vom FC Bayern II. Der DFB hatte bekanntgegeben, dass drei Klubs aus derselben Liga nicht im selben Stadion spielen können.

Einer muss also raus, und nach Informationen der Süddeutschen Zeitung träfe das Los das Team von Türkgücü. Das wiederum könnte dann eben ins Olympiastadion ausweichen.

Stadt München in "konstruktiven Gesprächen"

Demnach befinde sich die Stadt München in "konstruktiven Gesprächen mit den Beteiligten", ein Ergebnis liege aber noch nicht vor.

Das dürfte aber auch damit zu tun haben, dass selbst bei einem sportlichen Aufstieg noch nicht gesichert ist, ob Türkgücü überhaupt in der 3. Liga spielen wird. Angeblich gefährden erhebliche finanzielle Probleme im Verein diesen Schritt.

Immerhin beschäftigt sich der Regionalligist mit der Option Olympiastadion. "Ich kann nichts ausschließen und ich kann nichts bestätigen. Und das gilt für jedes Stadion im Umkreis von 100 Kilometern", sagte Geschäftsführer Max Kothny der SZ.

Einen entfernteren Umzug von der Vereinsheimat hatte der DFB untersagt.

Erst einmal aber muss entschieden werden, wie es in der Regionalliga Bayern überhaupt weitergeht. Anders als der Norden und Südwesten, die ihre Ligen wegen der Coronakrise bereits abgebrochen und einen Aufsteiger benannt haben, ist in Bayern dazu ein endgültiger Beschluss noch nicht getroffen worden.