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1860 München & Sascha Mölders: Neuer Wirbel um Suspendierung

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1860 München & Sascha Mölders: Neuer Wirbel um Suspendierung

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1860-Boss äußert sich zu Fall Mölders

1860-Boss äußert sich zu Fall Mölders

Günther Gorenzel relativiert die Suspendierung von Sascha Mölders bei 1860 München. Der Geschäftsführer deutet an, der Kapitän habe die Situation fehlinterpretiert.
Sascha Mölders darf offenbar nicht mal mehr am Training des TSV 1860 München teilnehmen. Was steckt dahinter?
. SPORT1
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von SPORT1

Ist am Ende wirklich alles mehr oder weniger nur ein Missverständnis?

Im Zuge der augenscheinlichen Suspendierung von Sascha Mölders beim TSV 1860 München hat nun Günther Gorenzel Stellung bezogen und dabei angedeutet, der Kapitän habe die Angelegenheit fehlinterpretiert. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 3. Liga)

„Es hat nie eine Suspendierung von Sascha Mölders gegeben, und eine Suspendierung von Sascha Mölders stand auch nie im Raum“, erklärte der Geschäftsführer des Drittligisten vor Medienvertretern.

„Fakt ist: Es hat gestern ein Gespräch gegeben, mit unserem Trainer Michael Köllner, Sascha Mölders und mir.“

Dort habe „der Trainer ihm mitgeteilt, dass er ihn aufgrund seines aktuellen Leistungszustandes in den nächsten zwei Spielen nicht in den Kader nehmen wird.“

1860 München: Mölders doch nicht suspendiert?

Gorenzel fügte an, im Anschluss daran Mölders nahegelegt zu haben, seine medialen Nebentätigkeiten „zurückzuschrauben“ und sich ausschließlich auf den Fußball zu konzentrieren.

Hintergrund: Kürzlich war der 36 Jahr alte frühere Bundesligaspieler unter anderem als Experte beim Streamingdienst DAZN und als Kolumnist tätig.

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„Das sind die Fakten zum gestrigen Tag, alles andere entspricht nicht den Tatsachen“, so der Löwen-Lenker weiter. (DATEN: Die Tabelle der 3.Liga)

„Sascha hat das dann so aufgefasst, dass Michael Köllner überhaupt nicht auf ihn setzt. Das war von Anfang an überhaupt nicht so geplant und überhaupt nicht die Intention“, meinte Gorenzel.

Inwieweit sich die Wogen nun tatsächlich nachhaltig glätten, bleibt indes fraglich wie zudem unwahrscheinlich, dass Mölders vor der Winterpause bei nur noch zwei ausstehenden Auswärtsspiele bei Borussia Dortmund II und den Würzburger Kickers in diesem Jahr noch einmal für die Sechziger aufläuft. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 3. Liga)

1860-Präsident Robert Reisinger kann sich eine Begnadigung offenbar auch nur schwer vorstellen. „Wir müssen als Löwen-Familie zusammenhalten. Doch auch in einer Familie gibt es hin und wieder disziplinarische Maßnahmen“, gab er in der Bild zu Protokoll.

Am Montag hatte Mölders auf Instagram erklärt, dass ihm mitgeteilt wurde, „dass ich nicht mehr zum Training erscheinen, beziehungsweise individuell trainieren soll. Weil es der Trainer so wünscht.“

Geschäftsführer Gorenzel mit Relativierung

Er sei „schockiert“ über die Entscheidung der Löwen.

Der Klub bestätigte das anschließend auf Twitter mit knappen Worten: „Sascha Mölders wird bis auf Weiteres nicht im Kader stehen.“

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Mölders steht seit 2016 bei 1860 unter Vertrag, sein Vertrag läuft noch bis 2022. In 18 Liga-Spielen in dieser Saison für München erzielte er bislang fünf Tore.

Zuletzt hatte es für den Traditionsverein zwei Liga-Pleiten in Folge gegeben.

Wie die Münchener Abendzeitung berichtet, soll Mölders zuletzt mehrfach mit anderen Spielern sowie Vereinsverantwortlichen aneinandergeraten sein.