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Aaron Opoku vom VfL Osnabrück meldet sich nach Rassismus-Vorfall zu Wort

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Aaron Opoku vom VfL Osnabrück meldet sich nach Rassismus-Vorfall zu Wort

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Rassismus-Vorfall: Jetzt spricht Opoku

Rassismus-Vorfall: Jetzt spricht Opoku

Aaron Opoku meldet sich zwei Tage nach dem Rassismus-Vorfall beim VfL Duisburg zu Wort. Für den Osnabrück-Stürmer war der Abbruch ein „wichtiges Zeichen“.
Nach dem Eklat von Duisburg erreicht den Osnabrücker Aaron Opoku eine Welle der Solidarität. Der deutsche Fußball setzt starke Zeichen gegen Rassismus.
. SPORT1
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von SPORT1

Zwei Tage lang hatte er geschwiegen - nun meldet sich Aaron Opoku bei Instagram zu Wort.

Nun bedankte sich Opoku in dem Post „beim Schiedsrichtergespann, beim MSV Duisburg, den Zuschauern und vor allem bei meinem Verein, dem VfL OSnabrück, dafür, wie reagiert und gehandelt wurde.“

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Der Vorfall habe ihn geschockt, schreibt der frühere deutsche U20-Nationalspieler. „Es war für jeden Menschen, der schon einmal diskriminiert wurde, ein wichtiges Zeichen.“

VfL-Sportdirektor warnt vor Relativierung

VfL-Geschäftsführer und Sportdirektor Michael Welling hatte zuvor im im SPORT1-Interview über den Fall und die Konsequenzen gesprochen - und unter anderem gefordert, die Geschehnisse nicht zu relativieren.

„Neben der breiten Solidarität in den vergangenen Tagen und Stunden bemerken wir leider auch zunehmend Tendenzen, die die Geschehnisse zu relativieren versuchen. Diese Relativierungsversuche zeigen, wie tief verwurzelt das Problem ist. Hier müssen wir gemeinsam Einhalt gebieten und einer Täter-Opfer-Umkehr keine Chance lassen.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 3. Liga)

Die Polizei Duisburg hatte noch am Sonntag eine Anzeige gegen einen 55-Jährigen wegen Beleidigung erstattet. Laut Zeugenaussagen soll er „Du Affe kannst eh keine Ecken schießen!“ gerufen haben.