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3. Liga, 1. FC Kaiserslautern: Dirk Schuster legt los - Fans werden ausgesperrt, Tränen bei Antwerpen-Verabschiedung

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3. Liga, 1. FC Kaiserslautern: Dirk Schuster legt los - Fans werden ausgesperrt, Tränen bei Antwerpen-Verabschiedung

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Tränen bei Verabschiedung von FCK-Coach

Tränen bei Verabschiedung von FCK-Coach

Pures Chaos beim 1. FC Kaiserslautern. Am Mittwoch leitet der neue Trainer seine erste Einheit - aber die Fans werden ausgesperrt. Bei der Verabschiedung des Vorgängers kommen die Emotionen hoch.
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Reinhard Franke
Reinhard Franke

Beim 1. FC Kaiserslautern startete am Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr der neue Trainer Dirk Schuster mit seiner Arbeit.

Doch einen herzlichen Empfang wird es nicht geben, wenn Schuster den Trainingsplatz neben dem Fritz-Walter-Stadion betreten wird. Denn die Tore bleiben geschlossen am Betzenberg. Das erste Training von Schuster und seinem Assistenten Sascha Franz wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 3. Liga)

Wie reagieren die FCK-Fans?

Der FCK erlaubt lediglich Medienvertretern den Zutritt. Um 17.30 Uhr wird Schuster dann auf einer Pressekonferenz öffentlich vorgestellt. Dann werden sich auch Hengen und Vorstandsboss Rainer Keßler zum Trainerwechsel äußern.

Fürchten die Verantwortlichen etwa den Zorn der eigenen Anhänger?

Im Internet lassen viele Fans ihrer Wut freien Lauf. Auch Spieler sind nach SPORT1-Informationen geschockt über die Trennung von Antwerpen und Döpper.

Berater: „Hatte sich leider schon abgezeichnet“

„Marco war bei den Fans sehr beliebt. Er hat beim FCK gerne und erfolgreich gearbeitet. Es hatte sich leider schon seit Monaten abgezeichnet, weil es vom Verein kein Signal für eine vorzeitige Vertragsverlängerung gab“, sagte Antwerpens Berater Stefan Backs SPORT1:

„Das haben wir angesprochen, aber dies wurde mit der Begründung, man wolle den Fokus auf den Aufstieg nicht verlieren, abgelehnt. Da war uns schon klar, dass es bei der ersten Delle eng werden könnte. Das hat Marco natürlich belastet. Der Umgang mit ihm war nicht okay, denn er hat keinen Rückhalt gespürt.“

Spieler weinen bei Antwerpen-Abschied

Bei der Mannschaft sorgte die Entlassung Antwerpens für Tränen. Nach SPORT1-Informationen weinten am Mittwochmorgen bei der Verabschiedung des Trainers gleich mehrere Spieler der Pfälzer.

In den vergangenen Jahren pilgerten am ersten Tag eines neuen Trainers immer viele Fans der Roten Teufel auf den Betzenberg.

So war es auch im Februar 2021, als Antwerpen im prasselnden Regen loslegte. Am Mittwoch beim ersten Training von Schuster sind die Fans nun außen vor.

Schusters Auftrag ist klar. Der 54-Jährige soll den Verein über die zwei Relegationsspiele gegen Dynamo Dresden (20. und 24. Mai) in die 2. Liga bringen. Sein Vertrag gilt bis 2024 für die 2. und 3. Liga.