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Bundesliga-Juwel als "Mazadona" gefeiert

Bayer-Profi glänzt beim Afrika-Cup

Ein junges Bundesliga-Juwel spielt beim Afrika-Cup groß auf: Ibrahim Maza glänzt für Algerien und wird mit viel Lob bedacht.
Ibrahim Maza wird mit seinem 1:0 gegen den BVB zum Matchwinner für Bayer Leverkusen. Damit bestätigt der Sommerneuzugang von Hertha BSC seine starke Entwicklung. Trotzdem wünscht sich der 20-Jährige ein Wiedersehen mit seiner alten Liebe.
Ein junges Bundesliga-Juwel spielt beim Afrika-Cup groß auf: Ibrahim Maza glänzt für Algerien und wird mit viel Lob bedacht.

Der junge Bundesliga-Profi Ibrahim Maza verzückt beim Afrika-Cup: Im dritten Gruppenspiel mit Algerien spielte der 20-Jährige von Bayer Leverkusen groß auf.

Maza steuerte beim 3:1 gegen Äquatorialguinea - Algerien war bereits für die nächste Runde qualifiziert - ein Tor und eine Vorlage bei. Es war der dritte Einsatz des gebürtigen Berliners, der zuvor schon gegen den Sudan getroffen hatte.

Vor allem in Frankreich, wo der Afrika-Cup deutlich größere Beachtung findet als in Deutschland, wurde der offensive Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen „Mazadona“ gefeiert. So huldigte der französische Ex-Nationalspieler Samir Nasri dem Youngster schon nach 35 Spielminuten mit den Worten: „Maza ist ernst zu nehmen, ein absoluter Spitzenspieler.“

Bundesliga-Profi einer für Fußballliebhaber

Geht es nach Le Parisien, ist Maza, im Verbund mit Teamkollege Anis Hadj Moussa, die Zukunft des algerischen Fußballs. „Der Spieler von Bayer Leverkusen etabliert sich zunehmend als Offensivlösung für die ‚Fennecs‘ (Spitzname: die Wüstenfüchse, Anm.)", schrieb L‘Equipe.

Und der Kommentator Walid Acherchour erklärte bei RMC Sport: „Und jetzt hat er ein großartiges Spiel gemacht. Alles, was er macht, ist für Fußballliebhaber: orientierte Ballkontrolle, Abschluss, vorletzter Pass, im Spielaufbau dabei sein... heute ist es seine Mannschaft.“

Zwar profitierte Maza, der zwischenzeitlich auch für die U-Mannschaften des DFB aufgelaufen war, bei seinem zweiten Startelfeinsatz des Turniers womöglich auch von der großflächigen Rotation von Trainer Vladimir Petkovic, doch für Acherchour ist er schon jetzt ein Stammspieler.

„Der Spitzname Mazadona wird ihm bleiben“

Das algerische Portal DZFoot benotete Maza gar mit einer 9/10 und schrieb: „Der Spitzname Mazadona wird ihm bleiben. Seine Spielübersicht ist Weltklasse, ebenso wie seine Vorlage für Chaïbi, wobei sein Tor nur das Tüpfelchen auf dem i war.“

Am 6. Januar trifft Algerien im Achtelfinale auf die Demokratische Republik Kongo, dann könnte Maza erneut die Chance auf Einsatzminuten bekommen.

Überzeugt hat er nach seinem Wechsel von Hertha BSC im Sommer bisher auch in der Bundesliga bei Leverkusen, wo er nach vier Toren und drei Assists in 21 Spielen immer mehr zum Gamechanger wird.

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