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Afrika-Cup-Skandal geht in die nächste Runde

Nächste Runde im Afrika-Cup-Skandal

Weil Marokko offiziell als Gewinner des Afrika-Cups 2025 erklärt wurde, beschwert sich Senegals Verband beim Internationalen Sportgericht. Die Anhörung findet im Herbst statt.
Die senegalesischen Profis Krepin Diatta und Mory Diaw reagieren auf die Aberkennung des Afrika-Cup-Titels. Vor allem Diatta wird in der Debatte deutlich.
Weil Marokko offiziell als Gewinner des Afrika-Cups 2025 erklärt wurde, beschwert sich Senegals Verband beim Internationalen Sportgericht. Die Anhörung findet im Herbst statt.

Der Pokal befindet sich noch im Senegal, Marokko gilt offiziell dagegen als Sieger. Im Ringen um den rechtmäßigen Gewinner des Afrika-Cups 2025 schaltet sich Anfang Oktober nun auch der Internationale Sportgerichtshof (CAS) ein, wenn der CAS die Beschwerde des senegalesischen Fußballverbandes anhört.

Am 8. Oktober in der schweizerischen Stadt Lausanne, wo der CAS seinen Sitz hat, ist die Öffentlichkeit bei der mündlichen Verhandlung ausgeschlossen. Grund für die Anhörung ist eine Entscheidung des Afrikanischen Fußballverbandes (CAF), der das Endspiel des Kontinentalturniers im Nachhinein zugunsten Marokkos gewertet hatte.

Am 18. Januar hatte Senegal das Finale in Rabat nach Verlängerung mit 1:0 auf dem Platz gewonnen.

Afrika Cup: Marokko erhob Einspruch

Das unterlegene Marokko hatte in der Folge Einspruch erhoben, weil das senegalesische Team aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung zwischenzeitlich, noch in der regulären Spielzeit, den Platz verlassen hatte.

Das Berufungsgericht des CAF hatte dem Einspruch Marokkos stattgegeben und das Verhalten Senegals als Aufgabe der Partie gewertet, wodurch Marokko mit 3:0 am grünen Tisch zum Sieger erklärt wurde.

Angesichts der Entscheidung des CAF hatte Senegal Ende März beim Internationalen Sportgerichtshof Berufung gegen die Entscheidung eingelegt. Eine Entscheidung des CAS werde nicht am Tag der Verhandlung verkündet, hieß es in der Pressemitteilung vom Freitag.