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FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge optimistisch bei Pep Guardiola

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FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge optimistisch bei Pep Guardiola

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Rummenigge bei Guardiola optimistisch

Rummenigge bei Guardiola optimistisch

Bayerns Vorstandsvorsitzender ist beim spanischen Trainer optimistisch. Ob Uli Hoeneß als Präsident zurückkehrt, lässt der Jubilar in einem Interview offen.
Karl-Heinz Rummenigge
Karl-Heinz Rummenigge
© Getty Images

Karl-Heinz Rummenigge glaubt an einen Verbleib von Pep Guardiola beim FC Bayern München.

"Ich bin da optimistisch. Wir haben ein schönes Pfund auf dem Tisch liegen, das man nicht einfach beiseiteschieben kann: eine erstklassige Mannschaft, einen fantastischen Klub, ein tolles Stadion und eine wunderschöne Stadt. Wir werden in den nächsten Wochen ein seriöses Gespräch führen, dann wird man weitersehen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bild in einem Interview.

Kehrt Hoeneß zurück?

Auch zum Thema Uli Hoeneß äußerte sich Rummenigge. Ob Hoeneß nach Verbüßung seiner Haftstrafe wieder für das Präsidentenamt kandidieren werde, sei noch offen:

"Ich habe ihn gefragt, ob er wieder kandidieren will. Er hat geantwortet, dass er es noch nicht weiß. Die Zeit zu überlegen muss man ihm geben. Unsere Nachwuchsarbeit profitiert von seiner Arbeit, er macht das sehr ernsthaft mit großer Qualität und Leidenschaft."

MUNICH, GERMANY - SEPTEMBER 18: Karl-Heinz Rummenigge, CEO of FC Bayern Muenchen looks on prior to the UEFA Champions League group B match between Bayern Muenchen and Crvena Zvezda at Allianz Arena on September 18, 2019 in Munich, Germany. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)
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Die Karriere von Karl-Heinz Rummenigge

Verbandsjob reizt Rummenigge nicht

Seine Zukunft sieht Rummenigge, der am Freitag 60 Jahre alt wird, nur in München. Ein Verbandsjob reize ihn nicht:

"Ich muss mit dem Herz dabei sein, und mein Herz schlägt nur für Bayern München", so Rummenigge: "Ich brauche die Spannung und die Diskussionen in den Transferphasen. Auch den Reiz der Spiele, des Gewinnen- und Verlieren-Könnens. Das ist das Schönste. Ich will im Stadion jubeln. Das kann man als Verbandsvertreter nicht. Ich bin kein Politiker."

Einen klaren Favoriten im Amt des FIFIA-Präsidenten habe er allerdings schon: "Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich Michel Platini als Fifa-Präsident alles Gute wünsche. Wenn er gewählt wird, wird er die richtigen Reformen einleiten. Ich bin überzeugt, dass er ein guter Fifa-Präsident wäre."

Warnung vor England

Der ehemalige Nationalspieler rät der Bundesliga, ein wachsames Auge nach England zu werfen: "Es darf nicht sein, dass uns nach Jahren erfolgreicher Arbeit die Engländer jetzt in den Hintern treten. Beim TV-Geld hinkt der deutsche Fußball den Engländern jetzt sehr hinterher. Aber wir dürfen nicht den Fehler machen zu denken, dass dort Amateure am Werk sind. Im Gegenteil. Ich war in England und habe gesehen, dass die dort Nachwuchs-Leistungszentren haben, die ihresgleichen suchen. Bei Manchester City können 250 Jugendliche ausgebildet werden."

Rummenigge weiter: "Ich habe den Eindruck, dass sie sich von überall das Beste zusammengesucht haben, und dass sie den Weg der deutschen Klubs in den letzten zehn Jahren kopieren. Dem englischen Fußball stehen erfolgreiche Zeiten bevor. Die Nationalmannschaft steht schon jetzt wieder etwas besser da als früher."