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Hasenhüttl-Debatte: RB-Boss genervt

Hasenhüttl-Debatte: RB-Boss genervt

Geschäftsführer Oliver Mintzlaff beendet die Spekulationen um Trainer Ralph Hasenhüttl. Mögliche Anfragen könnten sich Interessenten sparen, sagt er im CHECK24 Doppelpass.
Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff beendet die Spekulationen um Trainer Ralph Hasenhüttl und empfiehlt möglichen Interessenten gar nicht erst anzufragen.

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff ist die Diskussionen um die Zukunft von Ralph Hasenhüttl leid. 

"Die Probleme, die andere Vereine bei der Trainersuche haben, interessieren uns nicht", sagte er im CHECK24 Doppelpass und war dabei sichtlich genervt.

Mintzlaff schloss abermals aus, dass Hasenhüttl am Saisonende geht: "Es ist klar, dass wir mit Ralph Hasenhüttl in die kommende Saison gehen."

Anfrage für Hasenhüttl? "Das wird ein kurzes Telefonat"

Der Vertrag des Österreichers läuft noch bis 30. Juni 2019. Derzeit sprechen Klub und Coach über eine vorzeitige Verlängerung. Gleichzeitig wird Hasenhüttl allerdings als Nachfolger von Jupp Heynckes beim FC Bayern gehandelt. 

Mintzlaff betonte, er habe bislang kein Angebote erhalten. "Die Energie kann sich jeder Verein auch sparen. Das wird ein sehr kurzes Telefonat", sagte er.

Die Experten im CHECK24 Doppelpass gehen von einer Verlängerung mit Bayerns Fanlieblingen Arjen Robben und Franck Ribery aus. Allerdings unter einer Bedingung.
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Stattdessen besprächen Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick derzeit "detailliert den Kader für die kommende Saison". Auch die Vorbereitung sei bereits "detailliert besprochen" worden, "jeden einzelnen Tag". 

Mintzlaff führte das als Beleg an, dass der Klub gerne mit Hasenhüttl über 2019 hinaus arbeiten würde. In Sachen Vertragsverlängerung "werden wir uns aber von keinem Medium der Welt treiben lassen". Mintzlaff sagte aber auch: "Natürlich ist es wünschenswert, nicht in ein letztes Jahr zu gehen, ohne den Vertrag verlängert zu haben."

Gleichzeitig dementierte der Geschäftsführer atmosphärische Störungen zwischen ihm, Rangnick und Hasenhüttl. "Bei uns knirscht es nirgendwo. Wir haben alle ein gutes Verhältnis", sagte er.

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Hasenhüttl wartet auf konkretes Angebot

Hasenhüttl selbst bestätigte am Sonntag, dass er seine Bereitschaft zu einer weiteren Zusammenarbeit signalisiert habe. "Jetzt ist der Verein am Zug, mir ein Angebot zu unterbreiten. Das ist bisher noch nicht passiert."

Der Österreicher erklärte zudem, warum er im Winter noch nicht zu Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung bereit war.

"Ich habe im Dezember noch nicht gewusst, in welche Richtung es weitergehen soll, weil es mir wichtig war zu sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt", sagte er. "Drei Monate später sind wir alle eine große Erkenntnis weiter. Heute weiß ich, dass mit dieser Mannschaft vieles möglich ist."

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