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Rettig: "Fußball braucht neue DNA"

Rettig: "Fußball braucht neue DNA"

Für Andreas Rettig muss ich im deutschen Profifußball einiges ändern. Gesellschaftlicher Nutzen solle zukünftig statt Maximierung von Erlösen im Vordergrund stehen.
Andreas Rettig war zwischen 2013 und 2015 Geschäftsführer der DFL
Andreas Rettig war zwischen 2013 und 2015 Geschäftsführer der DFL
© Getty Images
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
am 16. Apr

Der ehemalige DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig fordert den deutschen Profifußball vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zum Umdenken auf.

"Der Fußball braucht eine neue DNA", sagte der 56-Jährige der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten (Freitagsausgabe). 

Die Folgen von Corona schlagen bis auf den Transfermarkt durch
Manchester City's Argentinian striker Sergio Aguero looks on during the English Premier League football match between Leicester City and Manchester City at King Power Stadium in Leicester, central England on February 22, 2020. (Photo by Oli SCARFF / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images. An additional 40 images may be used in extra time. No video emulation. Social media in-match use limited to 120 images. An additional 40 images may be used in extra time. No use in betting publications, games or single club/league/player publications. /  (Photo by OLI SCARFF/AFP via Getty Images)
Geht er oder bleibt er? Pierre-Emerick Aubameyang wird seit Wochen mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Nun äußert sich der Gabuner zu seiner Zukunft.
TOPSHOT - Paris Saint-Germain's Uruguayan forward Edinson Cavani celebrates after scoring a goal  during the French L1 football match between Paris Saint-Germain (PSG) and Girondins de Bordeaux at the Parc des Princes stadium in Paris, on February 23, 2020. (Photo by FRANCK FIFE / AFP) (Photo by FRANCK FIFE/AFP via Getty Images)
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Statt Erlöse zu maximieren, solle der Schwerpunkt eher darauf liegen, gesellschaftlichen Nutzen zu stiften, sagte der langjährige Bundesliga-Manager: "Der Fußball sollte die derzeitige Krise nutzen und sich neue Fragen stellen: Wollen wir nicht die sozialste, nachhaltigste und nahbarste Liga werden?"

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Dass sich durch Geisterspiele Fans abwenden könnten, glaubt Rettig nicht: "Es gibt keinen Ersatz für die Liebe und Leidenschaft zum eigenen Klub." Gerade jetzt zeige sich, "dass das größte Kapital der Vereine die Fans sind".

Am 23. April berät die DFL über das weitere Vorgehen, ob Geisterspiele überhaupt möglich sein werden, steht derzeit noch nicht fest.