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DFL-Boss spricht über Schnellstart

DFL-Boss spricht über Schnellstart

DFL-Boss Christian Seifert sorgt sich um die Existenz der Bundesligisten und lehnt einen Vergleich mit dem Amateursport ab - ungeachtet der Außenwirkung.
Im Rahmen der Corona-Krise stellt sich den Bundesliga-Klubs die Liquiditätsfrage. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erklärt, wie lange die Teams aktuell überleben könnten.
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
07.04.2020 | 12:57 Uhr

DFL-Boss Christian Seifert ist sich durchaus bewusst, dass eine zeitnahe Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Liga bei Freizeitspielern "Fragezeichen auslösen" könnte.

"Es ist einerseits dieselbe Sportart", sagte der Geschäftsführer der DFL der Wochenzeitung Die Zeit, "andererseits hat der Profibetrieb aber völlig andere Rahmenbedingungen als der Freizeitbereich".

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Seifert: Bundesligaspiele als Produkt - Arbeitsplätze bedroht

Der 50-Jährige hob dabei noch einmal die Bedeutung hervor, die Spiele vor allem für die vielen Menschen besitzen, die direkt oder indirekt beruflich mit dem Profifußball verbunden sind.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nennt im exklusiven SPORT1-Interview die Hintergründe zum Bundesliga-Stopp bis 30. April.
06:18
Exklusiv: DFL-Boss Seifert über Bundesligastopp und 50+1-Regel

"Bei uns geht es wie in anderen Unternehmen um ein Produkt, das von Erwerbstätigen auf und neben dem Platz hergestellt wird", sagte Seifert. "Und wenn nicht produziert werden kann, ist das existenzgefährdend mit Konsequenzen für Arbeitsplätze."

Der DFL-Boss ergänzte: Von daher müssen Profiklubs rechtlich wie Unternehmen behandelt werden", 

Bis mindestens zum 30. April ruht in den beiden obersten deutschen Profiligen wegen der Coronakrise der Ball.

Am 17. April beraten die Verantwortlichen der 36 Profiklubs über das weitere Vorgehen, angestrebt wird wohl eine Fortsetzung der Saison Anfang Mai. Ziel der DFL ist es weiterhin, die Saison bis zum 30. Juni zu Ende zu bringen.