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Teams sollen komplett getestet werden

Teams sollen komplett getestet werden

Am Donnerstag werden offenbar erstmals alle 36 Teams der DFL flächendeckend einem Coronatest unterzogen. Sie sind Grundlage für den Neustart.
Wie soll es weitergehen, wenn die Politik grünes Licht für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs geben sollte? Geschäftsführer Christian Seifert stellt die Ergebnisse der DFL-Tagung vor.
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
29.04.2020 | 22:58 Uhr

Die Profis der 1. und 2. Bundesliga werden angeblich am Donnerstag erstmals flächendeckend auf das Coronavirus getestet. Dies berichtet der Kicker.

Es solle damit sichergestellt werden, dass die Teams gerüstet sind, sobald ein Mannschaftstraining wieder möglich sei.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte zuletzt angekündigt, dass vor Aufnahme gemeinsamer Einheiten mindestens zwei getrennte Tests erfolgen sollen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

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Merkel und Co. beraten über weitere Lockerungen

Am Donnerstag berät die Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs auch über weitere Lockerungen.

Aktuell setzen die Klubs im Kleingruppentraining noch das Abstandsgebot durch, doch die positiven Signale aus der Politik bezüglich einer baldigen Wiederaufnahme der Spielzeit nehmen zu. Laut Plan der DFL soll im Mai gespielt werden. 

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DFL rechnet mit rund 20.000 Coronatests

Engmaschige Coronatests sind die Grundlage des Konzepts der DFL für die Rückkehr in den Spielbetrieb. Bei allen an Training und Wettkampf Beteiligten soll mindestens einmal wöchentlich ein Coronatest erfolgen, auf jeden Fall immer direkt am Tag vor den Spielen.

Mindestens vor der Abfahrt ins Stadion soll Klarheit über den Gesundheitszustand aller Beteiligten herrschen. Die DFL rechnet mit rund 20.000 Tests, es gibt Kooperationen mit fünf Laborverbünden.

Frage der Quarantäne bleibt

Doch es gibt auch noch offene Fragen. Beispielsweise ist laut kicker noch nicht abschließend geklärt, wie mit Personen aus den Kadern oder Staffs umgegangen werden soll, die der Risikogruppe zugerechnet werden.

Dazu zählen Profis oder Angestellte, die Asthma haben, an Diabetes leiden oder durch Lungenvorerkrankungen vorbelastet sind.

Auch über die Quarantäne-Maßnahmen nach einem positiven Test sei noch nicht abschließend befunden worden.