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Union schnappt sich Bayern-Juwel

Union schnappt sich Bayern-Juwel

Union Berlin darf sich über Verstärkung aus dem Süden freuen: Die Eisernen leihen Leon Dajaku vom FC Bayern aus. Eine langfristige Verpflichtung ist möglich.
Bayern-Trainer Hansi Flick zeigt sich vom Einbruch seiner Mannschaft nicht überrascht. Folgen sollen Einzelgespräche.
. SPORT1
von SPORT1
18.01.2021 | 13:25 Uhr

Der 1.FC Union Berlin verstärkt sich mit Leon Dajaku vom FC Bayern. Das bestätigte der Rekordmeister am Samstag.

Demnach wechselt der 19-jährige Offensivspieler zunächst auf Leihbasis in die Hauptstadt. Union hat zudem eine Kaufoption nach Ende der Leihe.

"Wir wünschen Leon alles Gute", erklärte Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic: "Für ihn ist das der nächste Schritt in seiner Karriere als Profifußballer. Union bekommt einen sehr gut ausgebildeten Spieler."

Dajaku erklärte, er habe "großartige anderthalb Jahre beim FC Bayern" gehabt: "Neben den Erfolgen mit den Amateuren bin ich vor allem für die Chance bei den Profis dankbar. Jetzt freue ich mich auf die nächste Herausforderung in der Bundesliga."

Dajaku mit wenig Bundesliga-Erfahrung

Dajaku war im Sommer 2019 vom VfB Stuttgart nach München gewechselt, konnte zwei Bundesliga-Einsätzen bei den Schwaben aber auch nur noch drei weitere bei den Münchnern folgen lassen.

Weil der 19-Jährige in München auch im Frühjahr geringe Einsatzchancen bei den Münchner Profis hat, legt ihm der Klub keine Steine in den Weg.

Für die Amateure spielte Dajaku insgesamt 43 Mal und erzielte dabei sieben Tore. Mit seinem Last-Minute-Tor gegen den MSV Duisburg trug er in der vergangenen Saison zum Titel in der 3. Liga bei.

"Leon hat eine tolle Entwicklung bei uns genommen und hat sich zum Stammspieler in der letztjährigen Meistermannschaft der 3. Liga entwickelt", lobte Campus-Leiter Jochen Sauer: "Wir werden seinen weiteren Weg natürlich verfolgen."

Der Linksaußen war bereits kurzfristig aus dem Kader der Münchner Zweitvertretung für die Drittligapartie gegen den SV Meppen (2:0) am Dienstagabend genommen worden.