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Nach S04-Aus: Jetzt spricht Gross!

Nach S04-Aus: Jetzt spricht Gross!

Nach seinem Aus bei Schalke 04 meldet sich Christian Gross zu Wort. Der Trainer will weitermachen, den Huntelaar-Deal sieht er rückblickend kritisch.
Shkodran Mustafi, Klaas Jan Huntelaar und Sead Kolasinac sollen sich auf Schalke für die Entlassung von Christian Gross eingesetzt haben. Stefan Effenberg fällt im Doppelpass ein vernichtendes Urteil.
. SPORT1
von SPORT1
am 28. Feb

Christian Gross will seine Trainer-Laufbahn trotz seines Kurzzeit-Debakels beim Bundesligisten Schalke 04 fortsetzen.

"Es wäre kein Happy End für meine Karriere", sagte der 66-Jährige der Schweizer Tageszeitung Blick nach seiner Entlassung auf Schalke am Sonntag. Zunächst aber habe er die größte Enttäuschung seiner Laufbahn zu verdauen.

Mit Bezug auf die Gelsenkirchener sagte der Schweizer, er habe "immer noch das Gefühl, dass sich die Mannschaft entwickelt. Dass wir sportlich auf dem richtigen Weg waren und Fortschritte machen." Auch sei er "nach wie vor überzeugt, dass Schalke den Abstieg noch verhindern kann".

Schalke 04 entlässt auch Schneider, Riether und Co.

Gross habe von seiner Entlassung am Sonntagmorgen per Telefon erfahren. Durch Schneider, der ja ebenfalls freigestellt worden war: "Es war der Abschluss von zwei unglaublichen Tagen."

Bereits vor dem Spiel gegen den VfB hatte SPORT1 erfahren, dass Gross den Rückhalt in der Mannschaft verloren hatte.

So sollen nach der 0:4-Derbypleite gegen Dortmund Führungsspieler auf Jochen Schneider zugegangen sein und einen erneuten Trainer-Wechsel gefordert haben.

"Es kann ja sein, dass einem mein Gesicht nicht gefällt, dass er mich nicht mag. Aber dann kann man es doch offen aussprechen, kein Problem", sagte der Trainer darüber.

Welcher Trainer folgt beim FC Schalke auf Christian Gross? Die Experten der Doppelpassrunde gehen von einer internen Lösung aus.
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Schalker Trainerfrage: "Wer tut sich das überhaupt an?"

Gross hinterfragt Schalke-Transfers um Huntelaar

Die Verpflichtung der Winterneuzugänge um Klaas-Jan Huntelaar sieht er rückblickend kritisch. "Ich würde im Winter nicht mehr die gleichen Spieler holen", räumte Gross ein.

"Ich hätte gerne mit Huntelaar vorne gespielt. Aber er ist nach wie vor an der Wade verletzt und war auch in den Trainings nicht mit dabei. Sie sind ja erfahren, diese Spieler, aber ja, es lief nicht alles glücklich."

Trotz all der Enttäuschungen steht für Gross allerdings fest: Ein Fehler war sein Engagement auf Schalke nicht.

"Nein. Es war eine riesige Herausforderung. Weil mich das Mittelfeld wenig interessiert - in allen Belangen", betonte Gross.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)