Bringt Schalker der Fortuna Millionen?

Bringt Schalker der Fortuna Millionen?

Der Vertrag von Benito Raman sorgte schon bei dessen Wechsel von Düsseldorf zum FC Schalke für öffentlichen Ärger. Nun kommen weitere Details ans Licht.
Benito Raman könnte vor allem seinem Ex-Klub noch Millionen einbringen
Benito Raman könnte vor allem seinem Ex-Klub noch Millionen einbringen
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. SPORT1
von SPORT1
am 13. Mai

Der FC Schalke steht als Absteiger aus der Bundesliga schon seit Wochen fest - noch nicht klar ist, wie der Kader für die Zweitliga-Saison aussehen wird. 

Diverse Profis sollen den Klub, der neben den sportlichen auch große finanzielle Herausforderungen meistern muss, noch verlassen. Unter anderem auf der Verkaufsliste steht der Angreifer Benito Raman, der auch nach dem Abstieg noch 1,2 Millionen Euro pro Jahr kosten würde. 

Dies geht aus einem Bericht der Bild-Zeitung hervor, die nun den Vertrag des Belgiers - gültig bis 2024 - veröffentlicht hat. Darin steht unter anderem, dass Raman die Schalkern seit seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf knapp 7,5 Millionen Euro gekostet hat (6,5 Millionen Euro fixierte Ablöse und bisher 900.000 Euro in Bonuszahlungen). 

Um die Ablöse hatte es nach Verkündung des Deals im Sommer 2019 öffentlichen Ärger gegeben. Fortuna-Boss Thomas Röttgermann hatte damals von einer Summe "nördlich von 13 Millionen Euro" gesprochen, sehr zum Verdruss der Schalke-Offiziellen. 

So viel Geld würde die Fortuna von Schalke bekommen

Diese Summe konnte aber nie zusammenkommen, selbst wenn alle Bonuszahlungen geflossen wären. Diese sind dem Vertrag zufolge bei 3,5 Millionen Euro gedeckelt.

In dem Arbeitspapier wird außerdem ein großes Problem bei der Personalie Raman deutlich. Denn es sieht auch vor, dass bei einem Weiterverkauf durch Schalke alle bisher nicht geflossenen Bonuszahlungen an die Fortuna zu überweisen sind. Macht nach Abzug der schon geflossenen 900.000 Tausend Euro immer noch 2,6 Millionen Euro. 

Diese würden Schalke also bei der Ablöse fehlen - da wohl nur noch rund 3,5 Millionen Euro für den Stürmer aufgerufen werden könnten, wäre das ein recht unattraktives Geschäft für die Königsblauen - mehr als die Hälfte der Ablöse ginge an Ramans Ex-Klub.