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Gladbach-Verteidiger droht lange Pause

Gladbach-Verteidiger droht lange Pause

Die deutliche Niederlage für Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen hat auch personelle Folgen. Gleich fünf Spieler verletzen sich gegen die Werkself.
Borussia Mönchengladbach erlebt gegen Leverkusen einen rabenschwarzen Abend. Nicht nur die 0:4 Niederlage schmerzt, sondern auch vier, teilweise schwere, Verletzungen. Adi Hütter äußert sich
Maximilian Schwoch
Maximilian Schwoch
Patrick Berger
Patrick Berger
von Maximilian Schwoch, Patrick Berger

Diese Reise hätte sich Borussia Mönchengladbach wohl besser gespart.

Nicht nur, dass das Team von Adi Hütter bei Bayer Leverkusen eine 0:4-Klatsche kassierte, gleich fünf (!) Spieler verletzten sich bei der Pleite gegen die Werkself und sorgten somit für erhebliche Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Thuram mit Knieproblemen, Lainer mit Knöchelbruch?

Als erstes erwischte es Marcus Thuram. Der Franzose, der offenbar das Interesse von Inter Mailand auf sich gezogen hat, musste bereits nach 20 Minuten angeschlagen vom Feld. Zuvor wurde er bei einem Zweikampf mit Leverkusens Jonathan Tah vom Gegenspieler getroffen. Thuram ließ sich am Knie behandeln und humpelte anschließend vom Feld. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Bei Thuram, der kaum laufen und in der Halbzeitpause von zwei Personen gestürzt werden musste, ist wohl “das Seitenband im rechten Knie in Mitleidenschaft” gezogen worden, wie Hütter nach dem Spiel erklärte. Knieprobleme hatte er schon während der EM.

Kurz vor der Pause musste dann auch Stefan Lainer raus. Der Rechtsverteidiger wurde bei einem harten Einsteigen von Bayers Mitchel Bakker an der Achillessehne getroffen. Dem Österreicher droht nun eine längere Pause. “Stevie hat sich möglicherweise den Knöchel gebrochen. Das ist sehr unglücklich”, erklärte Hütter. Den fälligen Elfmeter vergab Lars Stindl zu allem Überfluss auch noch. (SERVICE: Bundesliga-Spielplan zum Ausdrucken)

Schon vorher hatte es Alassane Pléa erwischt. Der Landsmann von Thuram war bereits nach 20 Minuten unglücklich mit dem Knöchel umgeknickt. Er biss auf die Zähne, wurde aber nach einer Stunde ebenfalls vom Feld genommen - gemeinsam mit dem vierten Unglücksraben Matthias Ginter.

Der Nationalverteidiger blieb nach einer Stunde auf dem Rasen sitzen. Er war allerdings auch schon vorher angeschlagen. “Er war erkältet erklärte Sportdirektor Max Eberl bei Sky. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Der für Lainer eingewechselte Remy Bensebaini hielt zwar bis zum Ende durch, bekam aber ebenfalls etwas ab. Der Algerier wurde nach dem Spiel noch auf dem Platz behandelt. “Ramy hat nur einen Schlag bekommen. Ich hoffe, dass da nichts ist”, erklärte Hütter.

Bei Pléa müsse man noch auf die Bilder warten, erklärte der Österreicher, dessen Resümee treffender kaum sein könnte: “Es ist ein Tag zum Vergessen.”

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