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„Alarmierend!“ Was ist mit Gladbach los?

„Alarmierend!“ Was ist mit Gladbach los?

Borussia Mönchengladbach unterliegt in Augsburg und legt einen Fehlstart hin. Die Runde im STAHLWERK Doppelpass findet deutliche Worte.
Florian König begrüßt Felix Kroos im STAHLWERK Doppelpass. Der Ex-Profi kann sich gleich zu Beginn eine Spitze in Richtung Bochum-Boss Sebastian Schindzielorz nicht verkneifen.
. SPORT1
von SPORT1
19.09.2021 | 22:58 Uhr

„Diese Niederlage war schon ein Stück weit alarmierend“, stellt SPORT1-Experte Stefan Effenberg im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 klar.

Borussia Mönchengladbach hatte eine 0:1-Pleite beim FC Augsburg hinnehmen müssen, bei der die Fohlen auf ganzer Linie enttäuschten. Nur vier Punkte aus den ersten fünf Spielen - ein echter Fehlstart für den neuen Coach Adi Hütter und sein Team. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Ich halte Hütter für einen überragenden Trainer. Es scheint schon in der Rückrunde in der letzten Saison etwas kaputtgegangen zu sein“, schätzt der Sportmoderator Thomas Wagner die Lage im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 ein: „Es gab drei oder vier Leistungsträger, die weg wollten, weil sie international spielen wollten. Es gab auch zwei Fraktionen in der Kabine. Die einen fanden das okay, dass Marco Rose ging, die anderen waren schon enttäuscht.“

Kroos: Gladbach mit „null Konsequenz“

Seit dem Abgang von Rose zu Borussia Dortmund und der Ankunft von Adi Hütter, der von Eintracht Frankfurt kam, haben die Fohlen die Kurve nicht bekommen. Nach dem Achtungserfolg gegen den FC Bayern zum Auftakt (1:1) lief nicht mehr viel zusammen. Nur fünf Tore hat Gladbach bislang erzielt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Ich habe sie vor ein paar Wochen bei Union im Stadion gesehen. Es sieht ganz schön aus, was sie spielen, sie haben im letzten Drittel aber null Konsequenz“, sagte Felix Kroos, der im Sommer seine Karriere beendete, im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1.

Wie kann der Borussia nun die Wende gelingen? „Kämpfen, kämpfen und dann Ergebnisse liefern“, lautete die Antwort von Hütter in Augsburg. „Das sollte Grundvoraussetzung sein“, meint Effenberg, der aber überzeugt ist, dass sein Ex-Klub unter Hütter bald wieder erfolgreich sein kann.

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