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Bobic: „Es liegt an Dardai selbst“

Bobic: „Es liegt an Dardai selbst“

Geschäftsführer Fredi Bobic fordert bei der Neuausrichtung von Hertha BSC Geduld. Auch bei seinem vorherigen Arbeitgeber Frankfurt dauerten Veränderungen eine gewisse Zeit.
RB Leipzig schießt Hertha BSC mit 6:0 aus dem Stadion. Vor allem Christopher Nkunku zeigte eine große Show und verzückt das Publikum unter anderem mit einem direkten Freistoß-Tor.
SID
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von SID

Geschäftsführer Fredi Bobic hat für die Neuausrichtung des kriselnden Bundesligisten Hertha BSC Zeit eingefordert.

„Mein Auftrag ist es, Dinge zu verändern. Aber das braucht Zeit. Das war 2016 in Frankfurt nicht anders“, sagt der 49-Jährige im kicker-Interview:

„Es geht darum, eine neue Kultur zu schaffen, ein gewisses Selbstvertrauen zu entwickeln, Schärfe auch im Handeln, wie man Ziele erreichen möchte - und die Mitarbeiter zu begeistern, dafür an ihre Leistungsgrenzen zu gehen: jeder in seinem Bereich.“

Bittere Pleite gegen RB Leipzig

Mit vier Niederlagen nach sechs Spielen sind die Berliner enttäuschend in die Saison gestartet. Am Samstag gab es bei RB Leipzig eine 0:6-Niederlage. „Wir sind gerade dabei, eine neue Entwicklung anzustoßen. Das geht nicht mit Fingerschnipsen, das braucht Zeit“, sagte Bobic. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die Zukunft von Trainer Pal Dardai ließ der Europameister von 1996 offen. „Ich habe es ihm persönlich gesagt, und ich sage es jetzt auch öffentlich: Es liegt an Pal Dardai selbst, wie lange er Trainer ist. Es liegt letztlich immer an der Arbeit, die jemand macht“, sagte Bobic.