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Folgt Vlahovic auf Haaland?

Folgt Vlahovic auf Haaland?

Dusan Vlahovic ist eines der heißesten Talente Europas. Das hat er mit Erling Haaland gemeinsam, dessen Nachfolge er bei Borussia Dortmund antreten könnte. Doch wie wahrscheinlich ist ein solcher Transfer?
Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke soll wohl Nachfolger von Peter Peters als DFL-Boss werden. Was hat das für eine Bedeutung für Borussia Dortmund?
Patrick Berger
Patrick Berger
Lukas von Hoyer
Lukas von Hoyer
von Patrick Berger, Lukas von Hoyer

Während Erling Haaland die Fans von Borussia Dortmund jede Woche mehr in seinen Bann zieht und ein Tor nach dem anderen schießt, läuft hinter den Kulissen die Ideenfindung für einen möglichen Nachfolger. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Verantwortlichen des BVB müssen damit rechnen, dass der Norweger Dortmund im Sommer 2022 verlassen wird. Doch wer könnte die Urgewalt im Sturmzentrum ersetzen?

Eine Option stellt Dusan Vlahovic dar, der beim AC Florenz unter Vertrag steht. Der Serbe gilt als eines der größten Talente in Europa, was Begehrlichkeiten weckt. Außerdem ähnelt sein Spielstil keinem Geringeren als Zlatan Ibrahimovic. Auch der BVB ist interessiert.

BVB hatte Kontakt zu Vlahovic

Nach SPORT1-Informationen gab es bereits Kontakt zwischen den Bossen der Dortmunder und der Vlahovic-Seite.

Eine Verpflichtung des 21-Jährigen erscheint aber unwahrscheinlich, was vor allem am lieben Geld liegt. Im Sommer unterbreitete ihm Florenz ein Angebot, das ihn zum bestbezahlten Spieler der Klubgeschichte gemacht hätte. Laut as ging es dabei um einen Netto-Jahreslohn von fünf Millionen Euro.

Vlahovic lehnte aber ab und forcierte einen Wechsel zu Atlético Madrid. Beide Seiten waren sich bereits einig, doch Florenz ließ den Stürmer nicht gehen. Und das, obwohl der spanische Meister rund 80 Millionen Euro geboten haben soll. Das zeigt, welche Summen bei dem Durchstarter Shootingstar im Raum stehen. (Alle Entwicklungen rund um den Transfermarkt: der SPORT1-Transferticker)

Dortmund hat schlechte Karten

Vlahovics Vertrag läuft noch bis 2023, und sein italienischer Klub will derzeit nicht von seinen Forderungen abrücken - egal ob im kommenden Winter, oder im Sommer 2022. Es scheint aber auch einige Klubs zu geben, die bereit sind, für den jungen Torjäger tief in die Tasche zu greifen.

Laut Tuttosport soll Juventus Turin in der Pole Position sein. Außerdem seien Tottenham Hotspur und Manchester City interessiert. Atlético dürfte ebenfalls nicht aus dem Rennen sein.

Der BVB hat in einem derartigen Poker schlechte Karte und würde wohl nie eine Summe um die 80 oder sogar 100 Millionen Euro bieten.

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