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Bundesliga: Thomas Müller vom FC Bayern hat Pokal-Aus noch im Kopf

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Bundesliga: Thomas Müller vom FC Bayern hat Pokal-Aus noch im Kopf

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Müller: „Haben nicht nur ein Spiel verloren“

Thomas Müller ist nach Bayerns Sieg bei Union Berlin zufrieden, wegen der Pokal-Klatsche aber weiterhin bedient.
Die Bayern zeigen gegen Union Berlin die richtige Reaktion nach der Pokal-Blamage gegen Gladbach. Mit einer Reporterfrage kann Thomas Müller aber nicht wirklich viel anfangen.
Robin Wigger
Robin Wigger

Der FC Bayern hat nach der historischen Pleite gegen Gladbach eine Reaktion gezeigt – vergessen war das demütigende Pokal-Aus nach dem 5:2 bei Union Berlin in der Bundesliga aber noch lange nicht.

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„Jetzt haben wir gewonnen und stehen hier so ganz locker flockig. Aber aus dem Pokal sind wir trotzdem raus“, sagte Thomas Müller bei Sky: „Das dürfen wir nicht vergessen. Wir haben da nicht nur ein Spiel verloren, sondern einen Wettbewerb, der uns ziemlich wichtig war.“

Die Pokal-Packung lässt sich nicht einfach so aus dem Körper schütteln. „Da müssen wir schon weiter mit umgehen“, ergänzte Müller, der gegen Union den Endstand herstellte: „Es ist nicht so, dass wir sagen: Pokal-Aus, alles super.“

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Müller über Häme: „Sind nicht aus Zucker“

Der deutsche Rekordmeister musste in den vergangenen Tagen nicht nur das Aus hinnehmen, sondern auch reichlich Spott und Häme. Verdientermaßen, wie Müller befand (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga).

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Die Wucht, die auch medial auf die Münchner einprasselte, sei in der „richtigen Dimension“ gewesen. „Wenn der FC Bayern krachend mit 0:5 aus dem Pokal fliegt, dass dann auch mal der ein oder andere Spruch leicht unter der Gürtellinie dabei ist, ist für mich ganz okay. Wir sind ja alle nicht aus Zucker. Da muss man auch was einstecken können“, meinte der Nationalspieler, der am Samstag einen persönlichen Triumph feierte.

Müller tilgt Makel

Denn mit seinem Treffer gegen Union hat Müller nun gegen alle aktuellen Bundesliga-Gegner getroffen, Berlin hatte noch auf seiner Liste gefehlt.

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Die Köpernicker sind nun das 26. Team, gegen das Müller mindestens ein Liga-Tor erzielt hat. Unter den derzeitigen Bundesliga-Profis toppt das nur Robert Lewandowski (28). (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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Der Nationalspieler zeigte sich zufrieden mit „unserer Herangehensweise ans Spiel. Der Druck war enorm groß. Wir wollten eine fußballerische Reaktion zeigen.“

Legt Bayern gegen Benfica nach?

Müller, der bei Twitter von einer „richtigen Reaktion“ schrieb, weiter: „Es war wichtig, dass wir die Zweikämpfe annehmen. Wir mussten Verantwortung übernehmen. In der ersten halben Stunde haben wir ein sehr dominantes Spiel gemacht. Da hätte sogar das ein oder andere Tor mehr fallen dürfen. Da waren wir dann schon sehr zufrieden.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

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Zwar monierte er, dass sich die Bayern besonders in der zweiten Halbzeit teilweise zu sehr auf das Spiel der Gastgeber einließen und die „spielerische Ruhe“ vergaßen, stellte aber klar: „Wir hatten immer wieder ein bisschen Probleme, haben dann aber jeweils die richtigen Antworten gefunden.“

Toppmöller lobt Müller

Müller betonte: „Der Druck war da, aber da zeigt sich auch, aus welchem Holz man geschnitzt ist.“

Lob gab es von Dino Toppmöller, der erneut Julian Nagelsmann an der Seitenlinie vertrat: „Thomas ist ein sehr wichtiger Spieler und Anführer für uns mit großer Erfahrung. Führungsspieler sind in solchen Spielen wichtig, und Thomas ist einer von ihnen. Ich denke, er hat - wie alle anderen auch - eine tolle Leistung gezeigt.“

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Auf eine Frage, was denn gewesen wäre, wenn Union so ins Spiel gestartet wäre, wie sie die zweite Hälfte angegangen sind, antwortete Müller. „Das ist schon sehr viel Konjunktiv. Da könnten wir jedes Spiel in der Vergangenheit noch einmal durchgehen. Wenn wir am Mittwoch so gestartet werden wie heute, hätten wir vielleicht die Diskussion im Lande nicht gehabt.“

So aber soll Bayerns nächster Schritt zur Wiedergutmachung im Champions-League-Heimspiel am kommenden Dienstag (21.00 Uhr im LIVETICKER) gegen Benfica Lissabon folgen. Denn nach dem Pokal-Aus rückt die Königsklasse umso mehr in den Vordergrund.

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