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Wirbel um Klinik-Besuch von Kimmich

Wirbel um Klinik-Besuch von Kimmich

Joshua Kimmich ist nicht gegen das Coronavirus geimpft. In diesem Rahmen rückt ein Besuch des Bayern-Stars in einer Klinik in den Fokus.
Joshua Kimmich hat sich bisher noch nicht gegen Corona impfen lassen, trotz seiner Initiative 'we kick Corona'. Macht das Kimmich zu keinem guten Vorbild?
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von SPORT1

Seit dem Wochenende dreht sich in Fußball-Deutschland vieles um Joshua Kimmich.

Dabei geht es allerdings nicht um herausragende Leistungen, Führungsqualitäten und seinen Ruf als Mentalitätsmonster, wie es sonst oft der Fall ist, sondern um die Neuigkeit, dass der Fußballprofi des FC Bayern noch nicht gegen das Coronavirus geimpft ist. Rund um die Aufregung rückt nun auch ein Ereignis der Vergangenheit wieder in den Fokus.

Dabei handelt es sich um einen Klinik-Besuch, den der 26-Jährige vor einer Woche tätigte. Er besuchte schwer kranke Kinder im Münchner Kinder-Palliativ-Zentrum und außerdem die Herzstation des Klinikums Großhadern und der Haunerschen Kinderklinik. (Bericht: Macht Kimmich sein Image kaputt?)

Joshua Kimmich legte negativen PCR-Test vor

Und das alles ungeimpft, was Kimmich in den sozialen Medien viel Kritik einbringt. Hat er bei seinem Besuch fahrlässig gehandelt?

Im Krankenhaus galt die 3G-Regel. Das bestätigte ein Klinik-Mitarbeiter der Bild. Kimmich musste demnach einen negativen PCR-Test vorlegen, was er auch tat. Ein großes Problem war das für ihn nicht, schließlich wird er bei seinem Klub jeden zweiten Tag getestet. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Außerdem trug Kimmich zumindest während Phasen des Besuchs zwei Masken, was auch ein Foto aus der Klinik belegt. Gleiches galt für Michael Köllner, der die Kinder an der Seite von Kimmich besuchte.

Karl Lauterbach gibt im STAHLWERK Doppelpass seine Meinung über den ungeimpften Joshua Kimmich kund.
04:29
Lauterbach: Kimmich kann nicht zu 2G gezwungen werden

Es war ein schönes Zeichen, dass mit Köllner der Trainer von 1860 München und mit Kimmich ein Gesicht des FC Bayern gemeinsame Sache machten. Die Message: Es gibt wichtigeres als Fußball und dessen Rivalitäten.

1860-Trainer: „Es sind Tränen geflossen“

„In solchen Moment gibt es keine Erzrivalen“, sagte Kimmich während des Besuchs. Dieser schien für alle Beteiligten sehr emotional gewesen sein, wie auch Aussagen von Köllner nahelegen.

„Es sind Tränen geflossen. Ich weiß gar nicht, wer da wem mehr Mut gemacht hat. Ich den Kindern oder sie uns?“, sagte der 51-Jährige der Bild. Es sei bemerkenswert, wie die Kinder ihr Schicksal annehmen und kämpfen: „Ein Junge wartet seit 16 Monaten auf ein Spenderherz. Ich hoffe, dass die Menschen erkennen, wie wichtig Organspende ist und, dass es Mittel braucht, um den Familien im Überlebenskampf zu helfen.“

Für die Kinder gab es neben Zuspruch auch jede Menge Trikots und andere Geschenke. Dazu gehörte auch das Mutmachbuch „Wie man Riesen bekämpft“.

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