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Marsch rügt Henrichs nach öffentlicher Kritik

Marsch rügt Henrichs nach öffentlicher Kritik

Trainer Jesse Marsch von RB Leipzig sieht seine Mannschaft trotz der Niederlage in der Champions League bei Paris St. Germain auf einem guten Weg.
Jesse Marsch: "wir haben nun das Momentum gefunden"
Jesse Marsch: "wir haben nun das Momentum gefunden"
© AFP/SID/RONNY HARTMANN
SID
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von SID

Trainer Jesse Marsch von Bundesligist RB Leipzig sieht seine Mannschaft trotz der ärgerlichen Niederlage in der Champions League bei Paris Saint-Germain (2:3) auf einem guten Weg.

Von der Gruppendynamik sei „das Spiel gegen Paris das beste Spiel der ganzen Saison von uns“ gewesen, sagte Marsch vor dem Ligaspiel gegen Greuther Fürth (15.30 Uhr): „Wir haben nun das Momentum gefunden und müssen das jetzt nutzen.“

Nach der öffentlichen Kritik von Rechtsverteidiger Benjamin Henrichs wegen mangelnder Spielzeit erklärte Marsch derweil: „Ich habe viel mit Benni gesprochen. Er hat viel über Social Media und in den Medien gesprochen. Das ist die Entscheidung eines Spielers, das so zu machen. Ich nehme das nicht persönlich. Mein Ziel mit Social Media ist, immer positiv über andere zu sein.“

Marsch will mit Henrichs reden

Er habe den Spieler „bei Olympia unterstützt, das war sein Wunsch. Aber er hat in der Vorbereitung die wichtigste Zeit mit der Mannschaft verloren. Dann ist er zurückgekommen und war verletzt“, erklärte Marsch.

Henrichs (24) war im August mit der deutschen Olympia-Mannschaft nach Tokio geflogen und mit Knieproblemen zurückgekehrt. Am Donnerstag hatte er sich im kicker unzufrieden mit seiner Reservistenrolle gezeigt und einen Wechsel angedeutet. Der Confed-Cup-Sieger von 2017 war am Dienstag in Paris eingewechselt worden.

"In Paris hatte er seinen Einsatz verdient und jetzt ist er ein Thema für morgen", sagte Marsch und schob nach: "Ich werde wahrscheinlich noch einmal mit ihm reden."

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