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Kostic? Das ist an den Newcastle-Gerüchten dran

Kostic? Das ist an den Newcastle-Gerüchten dran

Newcastle United will nach dem Einstieg des saudi-arabischen Konsortiums auf große Shoppingtour gehen. Auf der Liste soll dabei auch Filip Kostic stehen. Bei Eintracht Frankfurt bleibt man aber gelassen.
Für rund 360 Millionen Euro hat Newcastle United einen neuen Besitzer gefunden - und der ist sogar noch reicher, als der Scheich Mansour von Manchester City.
Christopher Michel
Christopher Michel
von Christopher Michel

Filip Kostic hat bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Wochen wieder seine ganze Klasse gezeigt. Der Serbe war an sechs von zehn Pflichtspieltoren beteiligt, er ist die Lebensversicherung der Hessen.

Newcastle United, das nach dem Einstieg des saudi-arabischen Konsortiums plötzlich in Geld schwimmt, soll nach Informationen der Sport Bild auch die Fühler nach dem 28-Jährigen ausstrecken - und zwar schon im Januar. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Buhlt Newcastle um Filip Kostic?

Der Premier-League-Klub soll und wird ein völlig neues Gesicht erhalten. Klopfen die Magpies nun auch intensiv bei den Hessen an und verdrehen Kostic mit einem Millionengehalt den Kopf? Davon geht man SPORT1-Informationen zufolge im Klub nicht aus.

Bei Newcastle werden viele Namen gehandelt, darunter fällt eben auch der des Serben.

Bei der Eintracht erwarten sie in der Winterpause daher auch kein Wechseltheater mehr wie noch im Sommer, als Lazio Rom kurz vor dem Ende der Transferperiode ein viel zu niedriges Angebot in Höhe von zehn Millionen Euro abgab, Kostic daraufhin nicht am Training teilnahm und er für das Spiel in Bielefeld nicht nominiert wurde.

Kostic ist Leistungsträger der Eintracht

Im Gegenteil: Die Gemüter haben sich seitdem mehr als beruhigt, die Konzentration liegt bei allen Beteiligten nur auf dem Fußball. Deshalb wird derzeit auch nicht intensiv über eine Verlängerung des 2023 auslaufenden Vertrags gesprochen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Die Verantwortlichen sind stattdessen froh, wie gut und rasant die Wiedereingliederung verlief.

Trainer Oliver Glasner erklärte bei Sport Bild: „Vor seinem ersten Training nach der Aktion habe ich ihm gesagt: ‚Filip, ich möchte, dass du der Mannschaft noch mal deine Sicht der Dinge mitteilst. Das hat er gemacht, das hat dann 40 Sekunden gedauert.“

Die Ansprache habe mit einem ‚Sorry‘ geendet. Im Mannschaftskreis ist das Thema endgültig abgehakt. Kostic selbst fühlt sich weiterhin sehr wohl in Frankfurt und sieht das Team unter Glasner auf dem richtigen Weg. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Eintracht erwartet kein Wechseltheater mehr

Der Nationalspieler zahlt seit seinem Fehlverhalten auch mit extrem starker Leistung zurück. Kostic war in den sechs Pflichtspielen seitdem an sechs von insgesamt sieben Eintracht-Toren beteiligt.

Er hat sich zuletzt von seinem Berater getrennt, einen klaren Cut gemacht und ein Zeichen gesetzt. Ein Abgang nach Newcastle ist daher aktuell überhaupt kein Thema - vor allem nicht in diesem Winter.

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