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Klausel im Adeyemi-Vertrag enthüllt

Klausel im Adeyemi-Vertrag enthüllt

Karim Adeyemi hat der SpVgg Unterhaching schon einmal viel Geld eingebracht - und wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch ein weiteres Mal tun.
Ob Karim Adeyemi zum FC Bayern kommt, hängt unweigerlich mit Kingsley Coman zusammen. Doch dem Franzosen muss deswegen nicht Angst und Bange sein.
Florian Plettenberg
Florian Plettenberg
Philipp Heinemann
Philipp Heinemann
von Florian Plettenberg, Philipp Heinemann

Die Verpflichtung von Karim Adeyemi war für die SpVgg Unterhaching im Jahr 2012 ein echter Glücksgriff.

Und das in doppeltem Sinne, wie sich jetzt herausstellt. Denn der junge Nationalspieler brachte dem bayerischen Klub sechs Jahre später nicht nur eine Ablösesumme von 3,35 Millionen Euro ein - er wird dem Regionalligisten auch noch einen deutlich größeren Geldregen bescheren.

Und das, obwohl er schon seit drei Jahren Red Bull Salzburg angehört.

Wegen einer brisanten Vertragsklausel wird Haching aber auch vom nächsten Wechsel des Angreifers profitieren. Wenn Adeyemi wieder eine Ablöse generiert, stehen der Spielvereinigung 22,5 Prozent der Summe zu. Entsprechende Informationen der Bild-Zeitung kann SPORT1 bestätigen.

Adeyemi-Deal würde Unterhaching extrem helfen

Haching-Präsident Manfred Schwabl hatte auf die Klausel einst bestanden. Ein cleverer Schachzug, denn Adeyemi ist auf dem Transfermarkt längst heiß begehrt. Unter anderem der FC Bayern und Borussia Dortmund sind interessiert.

Blättert ein Verein also rund 30 Millionen Euro für den 19-Jährigen hin, würden für Unterhaching satte 6,75 Millionen Euro rausspringen. Eine Menge Geld für einen Regionalligisten.

Zur Einordnung: Für das vergangene Jahr hatte der Klub noch durch die Pandemie bedingte Verluste in Höhe von vier Millionen Euro verkündet.

Ein Wechsel im kommenden Sommer gilt bei Adeyemi als wahrscheinlich. Noch ist er bis 2024 an Salzburg gebunden.

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