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Tedesco erklärt Traditions-Aussage

Tedesco erklärt Traditions-Aussage

Domenico Tedesco hat einst betont, was ihm bei einem Verein wichtig ist. Passt das zu Leipzig? Der Neu-Coach klärt auf.
Domenico Tedesco, der frühere Trainer von Schalke 04, kehrt als neuer Cheftrainer von RB Leipzig in die Bundesliga zurück, die hatten nach der Niederlage gegen Union Berlin ihren Coach Jesse Marsch freigestellt.
SID
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von SID

Bei der Pressekonferenz am Donnerstag wurde der neue Coach auf sein Engagement beim jungen Leipziger Klub im Vergleich zu seinen vorigen Stationen bei den Traditionsvereinen Erzgebirge Aue, Schalke 04 und Spartak Moskau angesprochen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Tedesco nannte „Tradition“ wichtig

Bei seinem Amtsantritt in Moskau hatte er 2019 gesagt, "der emotionale Aspekt, die Tradition, die Verbundenheit" gehören dazu, "wenn ich mich für einen Verein entscheide."

Der 36-Jährige erklärte nun: "Das sind ja Sachen, zu denen ich stehe, weil ich sie gesagt habe, dass für mich genau solche Geschichten wichtig sind."

Als Schalke-Trainer habe er jedoch in Leipzig gespielt und er fühle auch jetzt, „dass es für die Leute hier in Leipzig nicht unwichtig ist, ob Leipzig ein Spiel gewinnt oder verliert“. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Tedesco schwärmt von Leipzig

Zudem gebe es für ihn bei seiner Entscheidung für einen Klub weitere Faktoren. "Wie ist ein Verein aufgebaut? Wie ist der Kader? Wie sind die Strukturen? Wie innovativ ist ein Verein? Und ich glaube, bei möglichen zehn Punkten hat dieser Verein zehn Punkte."

Im Bezug auf seine Spielweise gab Tedesco zu, dass es Überschneidungen mit seinem Vor-Vorgänger Julian Nagelsmann gibt, mit dem er einst die Fußballlehrer-Ausbildung absolviert hatte.

„Wir kennen uns, haben über Fußball gesprochen. Da sind unsere Ansichten schon gleich. Trotzdem ist es so: Ich habe meinen Stil und er hat seinen“, sagte Tedesco: „Es ist mit wichtig, dass die Mannschaft das weiß. Ich verschließe mich nicht. Alles was gut ist, will ich aufsaugen. Und alles was gut bei mir ist, wird die Mannschaft genauso zu Gesicht kriegen. Von daher ist es ein Mix.“