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VfL Wolfsburg: Jörg Schmadtke verkündet Abschied - Karriereende als Manager 2023

Schmadtke verkündet VfL-Abschied

Jörg Schmadtke bestätigt, Anfang 2023 als Manager beim VfL Wolfsburg aufzuhören - und erklärt den ungewöhnlichen Zeitpunkt. Die Nachfolge läuft auf Lösung aus den eigenen Reihen hinaus.
Jörg Schmadtke hört 2023 beim VfL Wolfsburg auf
Jörg Schmadtke hört 2023 beim VfL Wolfsburg auf
© Imago
Jörg Schmadtke bestätigt, Anfang 2023 als Manager beim VfL Wolfsburg aufzuhören - und erklärt den ungewöhnlichen Zeitpunkt. Die Nachfolge läuft auf Lösung aus den eigenen Reihen hinaus.

Paukenschlag beim VfL Wolfsburg!

Jörg Schmadtke hört tatsächlich Anfang des kommenden Jahres als Geschäftsführer Sport des VfL Wolfsburg auf.

Das bestätigte der 57-Jährige vor dem Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim (1:2) bei Sky. „Ich werde meine Managerkarriere 2023 beim VfL beenden.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Schmadtke hatte erst vor kurzem seinen Vertrag verlängert, allerdings nur für sieben Monate. Der VfL hatte am Freitag die Vertragsverlängerung mit dem Geschäftsführer bis zum 31. Januar 2023 bekanntgegeben.

VfL Wolfsburg: Schmadtke vor Abgang

„Es macht für die nächste Saison bis Januar Sinn“, erklärte der Routinier, der seit Sommer 2018 als Geschäftsführer bei den Niedersachsen tätig ist.

Und fügte an: „Ansonsten hätte ich ab Februar bis auf eine begleitende Rolle nichts mehr zu tun. In die Entscheidungen im Sommer würde ich nicht richtig eingebunden werden, beziehungsweise würde ich Entscheidungen treffen, die mich aber nicht mehr betreffen. Das würde keinen Sinn machen.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Ein Klub solle nicht noch fünf Monate Gehalt bezahlen, wenn er nicht der Entscheider sei, so Schmadtke. „Die Laufzeit ist deshalb sehr logisch. Der 30.06. ist weniger logisch.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Möglicher Nachfolger ist der bisherige Sportdirektor Marcel Schäfer.

Marcel Schäfer soll als Geschäftsführer übernehmen

„Die Idee war von Beginn an Marcel dazu zunehmen. Es könnte sein, dass er die Geschicke im Klub übernimmt, da das Sinn machen würde. Seine Entwicklung ist sehr gut, dass muss man auch objektiv so bewerten“, lobte Schmadtke den Ex-Profi und sprach von einem „fließenden Übergang“, damit sein Nachfolger bereits den Kader für die dann folgende Saison planen könne.

Angesprochen auf sein Zukunft und Beweggründe erklärte Schmadtke, seine Entscheidung hätte auch „dahingehend sein können, dass ich mich im Sommer verabschiede und mich um andere Dinge kümmere als den VfL oder generell den Fußball“.

Schäfer wiederum erklärte nach der Niederlage gegen Hoffenheim bei Sky: „Es ist bekannt, dass ich mit Jörg Schmadtke sehr gerne zusammenarbeite. Von daher freue ich mich, dass es jetzt erst mal weiter geht. Alles andere wird man sehen, ich bin seit 15 Jahren beim VfL Wolfsburg und jeder weiß, was mich mit dem Verein verbindet. Von daher bin ich froh, dass es in dieser Konstellation in der neuen Saison weitergeht.“

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