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"Dachte, er macht einen Scherz": Magaths Corona-Infektion schockt Bobic

Bobic: „Dachte, Magath macht Scherz“

Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic äußert sich zur Corona-Infektion des neuen Trainers Felix Magath.
Das Debüt von Hertha-Trainer Felix Magath wird nicht am Samstag gegen Hoffenheim stattfinden. Der Coach befindet sich nach einem positiven Corona-Test in Isolation.
Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic äußert sich zur Corona-Infektion des neuen Trainers Felix Magath.

Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic von Hertha BSC hat die Nachricht von der Corona-Infektion des neuen Trainers Felix Magath fassungslos aufgenommen. „Sicherlich habe ich auch erst mal gedacht, er macht einen Scherz“, sagte Bobic am Freitag: „Aber es war kein Witz, es war leider Ernst.“

Er habe nach all dem geglaubt, „ein Komet kommt runter und wird die Geschäftsstelle treffen“, sagte Bobic: „Es ist schon so, dass wir vieles mitnehmen gerade.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Magath beerbt Korkut

Erst am Montag war Magath als Nachfolger von Tayfun Korkut offiziell auf einer Pressekonferenz vorgestellt worden. Der 68-Jährige soll den Tabellen-17. vor dem Abstieg bewahren. Am Donnerstag war Magath positiv auf Corona getestet worden und verpasst somit sein Debüt als Hertha-Coach gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER).

Das seien „Widerstände, die du durchbrechen musst und die auch enger zusammenrücken lassen können“, betonte Bobic. „Das wird auch unser Ziel sein“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Schotte vertritt Magath

Vertreten wird Magath am Wochenende durch seinen Assistenten Mark Fotheringham. „Es ist keine leichte Situation“, sagte der Schotte. Sein Fokus liege aber „auf dem, was wir auf dem Platz gemacht haben“. Die Mannschaft sei im Training „hellwach“ gewesen, „wir holen diese drei Punkte für Hertha“. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Magath geht es laut Bobic „den Umständen entsprechend“ gut. Bobic geht davon aus, „dass er topfit ist, um das Spiel auch anzuschauen und dementsprechend auch mitzusteuern mit den digitalen Möglichkeiten, die es heute gibt“.