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FC Bayern: Lewandowski wirbt wegen Russland-Krieg in Ukraine nicht für Huawei - Sponsor reagiert

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FC Bayern: Lewandowski wirbt wegen Russland-Krieg in Ukraine nicht für Huawei - Sponsor reagiert

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Huawei reagiert auf Trennung von Lewandowski

Huawei reagiert auf Trennung von Lewandowski

Star-Stürmer Robert Lewandowski vom FC Bayern zieht wegen des Ukraine-Kriegs erneut Konsequenzen. Der Pole beendet nun auch ein umstrittenes Engagement. Der betroffene Konzern reagiert.
Mode trifft auf Fußball: Die Fashion Week in Paris lassen sich auch zahlreiche Kicker nicht entgehen. Robert Lewandowski setzt mit seiner Frau Anna ein politisches Zeichen.
. SPORT1
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von SPORT1

Robert Lewandowski hat im andauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine erneut ein starkes Zeichen gesetzt.

Der Star-Angreifer des FC Bayern trennte sich von seinem umstrittenen Sponsor Huawei. (BERICHT: Lewandowski mit emotionalem Appell)

„Wir haben heute die Entscheidung getroffen, die Marketingkooperation zwischen Robert Lewandowski und der Marke Huawei zu beenden“, teilte Lewandowskis Berater Tomasz Zawislak der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit.

Lewandowski trennt sich von Huawei

Der chinesische Technikkonzern soll Russland dabei geholfen haben, sein Netzwerk nach der Invasion in die Ukraine gegen Cyberattacken zu sichern.

So wird unter anderem gemeldet, Huawei hätte russischen Hackern Hilfe und Weiterbildung angeboten.

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Als Konsequenz daraus beendete Lewandowski nun seinen Vertrag mit den Chinesen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die „Durchführung sämtlicher Werbedienstleistungen unsererseits“ werde ausgesetzt, sagte Zawislak, den offiziellen Grund für den Schritt nannte er nicht.

Huawei bestätigt Trennung von Lewandowski

Polnischen Medienberichten zufolge steht die Entscheidung im direkten Zusammenhang mit einem Bericht der britischen Tageszeitung Daily Mail: Demnach soll Huawei Russland dabei geholfen haben, die Angriffe pro-ukrainischer Hacker abzuwehren.

Huawei bestätigte das Ende der Partnerschaft mit Lewandowski. In einer Mail an die AFP teilte der Konzern mit: „Huawei CBG Polska bedauert das Ende der Partnerschaft mit Robert Lewandowski. Wir schätzen unsere langjährige Zusammenarbeit und wünschen ihm viel Erfolg für die Zukunft.“

Lewandowski soll auf fünf Millionen verzichten

Lewandowski war bislang weltweiter Markenbotschafter für den Handy-Hersteller. Die Trennung jetzt soll ihn rund fünf Millionen Euro kosten.

Der Pole hatte sich zuvor bereits klar gegen Russland positioniert. Mit seiner Nationalmannschaft weigerte er sich, in den WM-Playoffs gegen das russische Team anzutreten.

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Lewandowski mit Ukraine-Binde und emotionalem Appell

In den vergangenen beiden Bundesligaspielen trug der Bayern-Star die Flagge der Ukraine als Kapitänsbinde und richtete nach dem Spiel gegen Frankfurt einen emotionalen Appell an die Öffentlichkeit. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Wir können das nicht akzeptieren. Wir müssen die ganze Ukraine unterstützen. Ich bin gegen Krieg und hätte nicht gedacht, dass das passiert. Das tut weh“, sagte Lewandowski nach dem 1:0-Sieg der Bayern am 26. Februar bei Sky. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Der Pole verriet auch, dass er einen Spieler kenne, der derzeit in Kiew weilt: „Wir haben einen Spieler bei Polen, welcher bei Dynamo Kiew spielt. Er ist in Kiew und hat mir erzählt, was er in den letzten Tagen erlebt hat. Das ist dramatisch. Der Kampf um die Freiheit ist wichtig. Ich hoffe, dass die ganze Welt die Ukraine unterstützt. Ich habe großen Respekt und stehe hinter den Menschen.“

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