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Bundesliga: VfL Wolfsburg setzt gegen Union besondere Zeichen - und gewinnt

Wölfe siegen mit besonderen Zeichen

Der VfL Wolfsburg setzt sich dank eines Eigentores gegen Union durch. Auch abseits des Sportlichen kann der VfL punkten.
Max Kruse hat sich in seinem Twitch-Stream auf die Absteiger der Bundesliga festgelegt und Worte zum 0:6 seines Ex-Klubs Borussia Mönchengladbach gefunden.
Der VfL Wolfsburg setzt sich dank eines Eigentores gegen Union durch. Auch abseits des Sportlichen kann der VfL punkten.

Mit einem Arbeitssieg hat sich der VfL Wolfsburg vorerst ins Bundesliga-Mittelfeld abgesetzt. In einer umkämpften Partie bezwangen die Niedersachsen mit Max Kruse gegen Union Berlin mit 1:0 (1:0) durch. Gegen seine ehemaligen Teamkollegen war der Ex-Nationalspieler allerdings kein großer Faktor.

Für den entscheidenden Treffer sorgte der Pokal-Halbfinalist selbst. Nach einem Eckball von Maximilian Arnold bugsierte Union-Stürmer Taiwo Awoniyi in der 24. Minute per Kopf ins eigene Tor, Berlins Keeper Andreas Luthe kam zu spät. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Der VfL setzte am Samstag besondere Zeichen. Aus dem Mittelkreis wurde mit zwei weiteren Strichen ein Peace-Zeichen, das Friedenssymbol war zudem unter anderem auf der Eckfahne des Platzes und den Trikots der Gastgeber zu sehen.

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Kruse im Fokus

Aufgrund einer engagierten Leistung hätten die Gäste allerdings mindestens einen Punkt verdient gehabt. Die Norddeutschen starteten zwar mit einem Pfostenschuss von Xaver Schlager (3.) furios, danach aber überzeugte der Tabellensiebte mit sehenswerten Kombinationen, klugen Tempowechseln sowie einer gesunden Zweikampfhärte.

Mehrfach wackelte die Wolfsburger Defensive bedenklich, richtig gefährlich wurde es aber nur bei einem Schuss von Dominique Heintz (14.), den Schlussmann Koen Casteels aus kurzer Distanz parieren konnte. VfL-Trainer Florian Kohfeldt war sichtlich nervös und bearbeitete sein Kaugummi noch intensiver als sonst.

"Max Kruse ist ein gefährlicher Schleicher", hatte Kohfeldts Trainerkollege Urs Fischer über seinen im Januar von Berlin nach Wolfsburg gewechselten ehemaligen Unterschiedsspieler gesagt. Doch der Routinier konnte besonders in der ersten Halbzeit nur selten glänzen und traf bei Laufwegen mehrfach die falschen Entscheidungen.

Nmecha kehrt zurück

Auch nach dem Seitenwechsel nahmen die Gäste vor 15.703 Zuschauern das Heft des Handelns in die Hand. Und wären fast schnell dafür belohnt worden, Awoniyi traf in der 48. Minute aus spitzem Winkel das Außennetz.

Den Platzherren gelang in der Folgezeit in der Vorwärtsbewegung fast gar nichts mehr. Kohfeldt reagierte und ersetzte in der 64. Minute den Polen Bartosz Bialek durch Lukas Nmecha: Für den Nationalspieler war es nach einer langwierigen Knöchelverletzung der erste Einsatz in diesem Jahr. Nach nur fünf Minuten Einsatzzeit traf Nmecha das Lattenkreuz.

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