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Hertha BSC: Zwangsversteigerung? Wirbel um Anteile von Lars Windhorst

Wirbel um Windhorst-Millionen

Medienberichten zufolge werden die Hertha-Anteile von Lars Windhorst zwangsversteigert. Der 45-Jährige soll diese bereits 2020 verpfändet haben. Windhorst dementiert.
Bei Hertha BSC knallt es trotz des wichtigen Sieges gegen Hoffenheim. Investor Lars Windhorst hat die Vereinsführung scharf attackiert.
Medienberichten zufolge werden die Hertha-Anteile von Lars Windhorst zwangsversteigert. Der 45-Jährige soll diese bereits 2020 verpfändet haben. Windhorst dementiert.

Wirbel um die Millionen-Anteile von Unternehmer Lars Windhorst!

Nach Informationen des Business Insiders droht eine Zwangsversteigerung jener Anteile, die der 45-Jährige am Bundesligisten Hertha BSC hält. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Demnach habe Windhorst diese bereits 2020 an die Firma Peil Investment B.V. verpfändet, eine Tochter seiner Unternehmensgruppe Tennor Holding B.V., um im Gegenzug einen Kredit zu bekommen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Besagte Peil Investment B.V. soll nun aber vor der Zwangsversteigerung stehen. Das gehe laut Business Insider aus einem Schreiben hervor, das die Hertha unlängst von einem Amsterdamer Notar erreicht haben soll.

Die Konsequenz einer solchen Entwicklung: Auch Windhorsts Hertha-Anteile, die dieser dort 2020 geparkt hatte, würden zwangsversteigert werden. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Besagte Versteigerung der Peil Investment B.V. soll bereits im April 2021 angeordnet worden sein, das Urteil sei sogar öffentlich einsehbar.

Windhorsts Sprecher aus der Tennor Holding B.V. erklärte derweil gegenüber dem Business Insider, dass die Anteile an der Peil Investment nicht verpfändet worden seien und auch nicht zwangsversteigert würden.

Zugleich räumte er ein, dass es ein Schreiben eines niederländischen Notars gegeben habe, bezeichnete dieses aber als einen „Irrtum“. Vorbereitungen zur Zwangsversteigerung gebe es nicht.

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Auch über Twitter meldete sich Windhorst inzwischen und bestritt die Verpfändung und Zwangsversteigerung jener Anteile.

Auf SPORT1-Anfrage verwies Hertha indes auf die Stellungnahme der Tennor Holding B.V., wollte sich selbst nicht weiter äußern.

Windhorst investierte seit 2019 rund 374 Millionen Euro in die Alte Dame.

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