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Borussia Mönchengladbach: Lucien Favre wird nicht Trainer - Virkus und Königs erklären Absage

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Borussia Mönchengladbach: Lucien Favre wird nicht Trainer - Virkus und Königs erklären Absage

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Darum sagte Favre Gladbach ab

Darum sagte Favre Gladbach ab

Lucien Favre wird nicht Trainer von Borussia Mönchengladbach. Das wird auf der Mitgliederversammlung am Montag klar. Präsident Rolf Königs und Sportdirektor Roland Virkus äußern sich auf SPORT1-Nachfrage.
Roland Virkus äußert sich im exklusiven SPORT1-Interview über das Aus von Adi Hütter bei Borussia Mönchengladbach.
Lukas Rott
Lukas Rott
. SPORT1
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Enttäuschung für viele Gladbach-Fans!

Und das kommt durchaus überraschend, wurde Favres Rückkehr doch von Medien schon als perfekt vermeldet. Wie Virkus am Rande der Versammlung auf Nachfrage von SPORT1 bestätigte, habe man sich durchaus um den 64-Jährigen bemüht.

„Natürlich haben wir alles dafür getan“

„Wenn man Borussia Mönchengladbachs Ansatz sieht, ist Lucien Favre der erste Trainer, auf den man kommt. Natürlich haben wir alles dafür getan, wir haben mehrfach mit ihm gesprochen. Aber letztlich muss man das respektieren, wenn er für sich sagt, dass er nicht mehr in Deutschland arbeiten möchte“, sagte der Sportdirektor über die aktuelle Situation. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Die Absage habe Gladbach jedoch nicht schwer getroffen: „Es ist so, dass wir immer zwei- oder dreigleisig gefahren sind, deswegen hat uns das nicht zurückgeworfen“, erklärte der Nachfolger von Max Eberl.

Dass man nicht mehr sagen konnte, bedauert der 55-Jährige: „Natürlich hätte ich gerne mehr zum Trainer gesagt, aber zur richtigen Zeit werden wir dann auch etwas dazu sagen.“ Ohnehin sei es erstmal wichtig, „die Saison schonungslos aufzuarbeiten. Das ist ganz wichtig für die Zukunft. Weil daraus ergeben sich Ansätze, was man besser machen kann.“

Königs: „Er ist ein perfekter Übungsleiter“

Wann denn ein neuer Trainer präsentiert werde, sei offen: „Das ist spekulativ. Liebend gerne morgen. Aber es hängt ja nicht nur an Borussia Mönchengladbach.“

Auch Präsident Königs äußerte sich über anstehende Entscheidungen. „Gut Ding braucht Weile. Wir sind in guten Gesprächen und werden das in kürzerer Zeit erledigen“, erklärte der 80-Jährige.

Zu Favre sagte er: „Sie wissen, dass ich den Lucien Favre sehr schätze. Er hat uns immer gesagt: ‚Ich bin der beste Defensiv-Trainer der Welt.‘ Ich sage, Lucien Favre ist nicht nur ein guter Trainer, er ist ein perfekter Übungsleiter. Der hätte gut zu Borussia Mönchengladbach gepasst, aber er muss das selbst entscheiden.“

Generell sei die Mitgliederversammlung aber ein Erfolg gewesen, findet der Präsident: „Es war eine sehr harmonische Veranstaltung, typisch Borussia Mönchengladbach. Sauber, fair, clean und klar. Auch die Fragen waren deutlich und die Antworten waren überzeugend.“

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