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Bundesliga: Darum traue ich dem BVB den Titel zu! SPORT1-Kommentar von Patrick Berger

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Bundesliga: Darum traue ich dem BVB den Titel zu! SPORT1-Kommentar von Patrick Berger

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Warum ich dem BVB den Titel zutraue!

Kann Dortmund in diesem Jahr die Super-Serie der Bayern stoppen? Aktuell gibt es einige Gründe, warum das ernsthaft möglich scheint.
Patrick Berger traut dem BVB den Meistertitel zu
Patrick Berger traut dem BVB den Meistertitel zu
© SPORT1/Imago
pberger
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von Patrick Berger
Kann Dortmund in diesem Jahr die Super-Serie der Bayern stoppen? Aktuell gibt es einige Gründe, warum das ernsthaft möglich scheint.

„Deutscher Meister wird nur der BVB!“

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Die Dortmunder Fans träumten am Sonntagabend nach dem souveränen 4:1-Sieg über Hertha BSC schon vom ganz großen Wurf. Was lange Zeit als Treppenwitz galt, ist diesmal allerdings so realistisch wie schon lange nicht mehr: Guck an, der BVB kann in diesem Jahr wirklich Meister werden! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Edin Terzic und Sebastian Kehl haben die biederen Dortmunder aus dem Tiefschlaf geweckt. Der junge Trainer Terzic hat formschwache Spieler wie Julian Brandt, Emre Can oder Marius Wolf wieder hinbekommen. Er hat zudem Karim Adeyemi, der im Sommer für über 30 Millionen Euro aus Salzburg geholt und von manchen schon als Fehleinkauf abgestempelt wurde, wieder in die Spur gebracht.

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Bezeichnend für den aktuellen Top-Lauf: Gegen Hertha trafen sogar Null-Tore-Angreifer Donyell Malen und Kapitän Marco Reus.

Reus, der am Mittwoch gegen Chelsea noch 90 Minuten auf der Bank schmorte, startete gegen Hertha wieder und knallte einen Freistoß in unnachahmlicher Manier zur 3:1-Vorentscheidung in den Winkel. So ein Tor war dem Routinier, der wohl mit viel Wut im Bauch bei diesem Standard angetreten sein muss, lange nicht mehr gelungen. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

Acht Spiele, acht Siege für den BVB

Reus‘ irrer Freistoß-Treffer zeigt: Beim BVB klappen plötzlich Dinge, die lange nicht klappen wollten! Acht Spiele, acht Siege – die Super-Serie im Jahr 2023 hält also an. So gut waren die Schwarzgelben zuletzt unter Jürgen Klopp im Double-Jahr 2012.

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Mit 43 Punkten ist der BVB nun punktgleich mit Bayern und Union. Die beiden Konkurrenten nehmen sich am Samstag im direkten Duell gegenseitig die Punkte. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Anzeichen dafür, dass der BVB mal wieder einbrechen könnte, gibt es aktuell nicht. Die Dortmunder wirken in sich gefestigt. Die Mischung aus talentierten Spielern – wie zum Beispiel 4:1-Vorbereiter Jamie Bynoe-Gittens – und seriösen Spielern (Kobel, Bellingham, Ryerson, Reus oder Hummels) stimmt. Großen Anteil daran hat auch Sportchef Kehl. Der Zorc-Nachfolger hat der Mannschaft wieder Mentalität eingeimpft und ihr mit Zugängen wie Niklas Süle, Nico Schlotterbeck, Salih Özcan oder Julian Ryerson, die nichts mehr hassen als zu verlieren, offenbar die richtige Note gegeben.

Karim Adeyemi zeigte auch gegen die Hertha eine starke Vorstellung mit einem Tor und einem Assist, musste allerdings nach gut einer halben Stunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
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BVB: Edin Terzic klärt über den Zustand von Karim Adeyemi auf

BVB erfüllt Hummels‘ Wunsch

In den letzten Jahren hat man beim BVB stets moniert, dass man keinen Erwachsenenfußball spiele.

Diesen Begriff hatte Ex-Weltmeister Mats Hummels seinerzeit im Ärger immer wieder genannt. Mittlerweile zeigt der BVB einen solchen und übt mächtig Druck auf den strauchelnden Rekordmeister Bayern aus. Am 1. April kommt es zum Meister-Gipfel in München. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Macht der BVB genauso seriös weiter, ist der Titel wirklich drin!

19. Dezember 1997: "Lehmann in den Sturm!" - Schalkes Torwart Jens Lehmann trifft im Revierderby gegen den BVB als erster Keeper aus dem Spiel heraus.
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SPORT1 Bundesliga Classics: Jens Lehmann mit Torwart-Tor gegen den BVB 1997