Gladbach-Stürmer Marcus Thuram bekommt nach seiner Schwalbe im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg immer mehr Gegenwind - jetzt auch von Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme.
Kritik an Gladbach-Stürmer Marcus Thuram: "Ich würde mich so schämen!"
Thuram-Schwalbe: „So peinlich“
„Solche Charaktere möchte ich auf dem Platz nicht sehen. Es ist nicht das erste Mal, dass das bei ihm vorkommt“, erklärte die 31-Jährige in der ran Bundesliga Webshow.
Kemme sei froh, dass es in dieser Situation den VAR gegeben habe: „Wenn ich mich in einer solchen Situation in so einer Slow Motion sehen würde … Oh mein Gott, das wäre mir so peinlich! Ich würde mich so schämen!“, legte Kemme gegen Thuram nach.
Thuram-Schwalbe: „Hat auf dem Platz nichts zu suchen“
Um solche Unsportlichkeiten in Zukunft zu verhindern, könne sie sich auch eine Sperre für Schwalben vorstellen: „Auf jeden Fall. Ich würde sogar so weit gehen, dass man über Zeitstrafen nachdenkt. Solche Situationen sind ein No-Go. Diese Art und Weise - in diesem Fall die von Thuram - hat auf dem Platz nichts zu suchen.“
Thuram war beim 0:0 gegen Freiburg am vergangenen Sonntag ohne Kontakt seines Gegenspielers im Strafraum zu Boden gegangen.
Schiedsrichter Benjamin Brand fiel auch zunächst auf den Täuschungsversuch rein und zeigte auf den Punkt. Doch nachdem sich der VAR eingeschaltet hatte, wurde der Strafstoß zurecht wieder zurückgenommen.
„Für mich gehört Thuram gesperrt. Für mich ist das eine Schande für den Fußball“, hatte Dietmar Hamann bei Sky gesagt.
Harsche Kritik gab es auch von SPORT1-Experten Stefan Effenberg im STAHLWERK Doppelpass: „Das ist lächerlich auf diesem Niveau, sogar die kleinen Kinder werden schon so erzogen, dass man das nicht machen darf.“