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RB Leipzig bedient sich in Salzburg - so rechtfertigt Eberl Aufreger-Transfer Seiwald

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RB Leipzig bedient sich in Salzburg - so rechtfertigt Eberl Aufreger-Transfer Seiwald

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Eberl rechtfertigt Aufreger-Transfer

Nicolas Seiwald wechselt von RB Salzburg zu RB Leipzig - damit begeht Max Eberl genau jenen Transferweg, den er einst als Gladbach-Manager verurteilte.
Topspiel in der Bundesliga! Der BVB empfängt heute RB Leipzig. Beide Teams sind dem FC Bayern dicht auf dem Fersen und wollen im Titelkampf weiterhin mitmischen.
SPORT1
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von SPORT1

Nicolas Seiwald wechselt im kommenden Sommer von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig.

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Kein Zufall würden manche Stimmen behaupten, eine gewisse Vereinsnähe ist unumstritten vorhanden. Auch Max Eberl hatte noch in Gladbacher-Zeiten dieses Transferkonstrukt harsch kritisiert. Nun tütete er den Seiwald-Transfer selbst ein und musste sich am DAZN-Mikrofon vor dem Freitagabendspiel gegen den BVB rechtfertigen.

„Am langen Ende versuche ich, die besten Spieler nach Leipzig zu bekommen. Auch Salzburg ist ein Verein, wo wir hinschauen“, erklärte Eberl. Dabei war auf der Südtribüne des Signal-Iduna-Parks zum wiederholten Male ein großes Banner zu sehen: „Keine Akzeptanz für RB.“

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Eberl: „Salzburg ein Verein, wie jeder andere“

Der Transfer von Seiwald ist bereits der 20. Wechsel eines Salzburgers nach Leipzig seit 2012!

Zu seiner eigenen Kritik an diesen umstrittenen Wechseln hat Eberl heute eine andere Ansicht. „Ich habe damals als Kontrahent etwas dazu gesagt, sieben Jahre weiter und die Welt hat sich im Fußball gedreht. Und am langen Ende ist es nun mal so, dass RB Salzburg ganz normal ein Verein ist, wo wir hinschauen, wie jeder andere auch“, verkündete der frühere Glabdach-Boss.

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Bedeutet die Nähe zum österreichischen Topklub durch die Red-Bull-Verbindung nicht doch einen nennenswerten Nutzen für die Leipziger? „Deswegen haben wir keinen Vorteil, es ist einfach der beste Spieler, der zur neuen Saison gut zu Leipzig passt“, meinte Eberl dazu.

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„Er kennt das, was wir spielen wollen“

Dazu kämen die eigenen Qualitäten des 21-Jährigen, wie der Leipzig-Boss betonte: „Er kennt das, was wir spielen wollen, er ist jung und hungrig, daher perfekter RB-Transfer.“

Neben Seiwald ist mit Angreifer Benjamin Sesko schon der nächste Wechsel aus Salzburg zum Bundesliga-Topklub in trockenen Tüchern.

Und auch in Zukunft werden Transfers zwischen den beiden Vereinen nicht kategorisch ausgeschlossen, wie Eberl offenlegte: „Wenn eben der beste Spieler für einen möglichen Ersatz von Konrad Laimer in Salzburg spielt, dann werde ich mich da auch weiter umschauen.“