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Basler knöpft sich Bayern-Bosse vor: "Hoeneß hätte uns allen den Kopf abgerissen"

Basler knöpft sich FCB-Bosse vor

Mario Basler nimmt kein Blatt vor den Mund und rechnet mit dem FC Bayern ab. Vor allem die fehlende Leistung und die gedeckte Haltung der Bayern-Bosse kritisiert er scharf.
Der FC Bayern verliert mit 0:3 bei Manchester City und steht vor dem Rückspiel mit dem Rücken zur Wand. Für Mario Basler fehlt es auch an Wortführern in der Chefetage.
Mario Basler nimmt kein Blatt vor den Mund und rechnet mit dem FC Bayern ab. Vor allem die fehlende Leistung und die gedeckte Haltung der Bayern-Bosse kritisiert er scharf.

Harte Worte von Mario Basler!

Der Ex-Profi hat nach der enttäuschende Woche des FC Bayern scharfe Worte gewählt. Wie er im Podcast „Basler ballert“ betonte, vermisst vor allem Souveränität und Autorität der Bayern-Bosse, die sich trotz der anhaltenden Probleme meist bedeckt hielten. Wie er erklärte, hätte die Führungsriege des FC Bayern während seiner aktiven Karriere deutlich härter gehandelt.

„Ich glaube, dass Oliver Kahn und auch Brazzo (Hasan Salihamidzic, Anm. d. Red.) für deren Job beim FC Bayern nicht prädestiniert genug sind. Sie haben für mich keine Ausstrahlung auf dieser Position. Sie machen zu viele Fehler. Uli Hoeneß wäre, wenn wir gegen Manchester City so gespielt hätten und dann drei Tage später gegen Hoffenheim so gespielt hätten, in die Kabine gegangen, er hätte uns allen den Kopf abgerissen“, teilte Basler aus - und bemängelte die Passivität der Bosse.

„Der eine rennt aus dem Stadion, von dem hörst du danach nichts. Und von dem anderen hörst du zwei Sätze. Ja, diese Saison haben sie an die Wand gefahren“, bilanzierte Basler.

Basler: Unruhe beim FC Bayern nach Trainerwechsel

Auch deshalb glaube der Ex-Nationalspieler an ein krachendes Aus in der Champions League gegen Manchester City, wie er erklärte. „Ich glaube überhaupt nicht dran, dass sie weiterkommen. Ich glaube, dass man nochmal den Arsch versohlt kriegt. (...). Im Moment funktioniert in dieser Mannschaft gar nichts. Und ich glaube, es gibt noch mal eine schöne Klatsche am Mittwoch, was sehr schade wäre.“

Auch die Auseinandersetzung zwischen den Bayern-Stars Sadio Mané und Leroy Sané kritisierte Basler. Wie der 54-Jährige fortführte, schaufeln sich die Münchner derzeit ihr eigenes Grab. „Sie haben alles dafür getan, dass komplette Unruhe drin ist. Mit dem Trainerwechsel ist komplett Unruhe reingekommen in der Mannschaft. Man merkt ja, dass es nicht stimmt.“