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BVB: Wirbel um Augsburg-Rot - Ballack spricht Klartext

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BVB: Wirbel um Augsburg-Rot - Ballack spricht Klartext

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Reuter tobt: „Verstehe Welt nicht mehr“

Felix Uduokhai sieht nach einem Foul an BVB-Stürmer Donyell Malen die Rote Karte. Michael Ballack ist verwundert über die Dauer der Entscheidungsfindung des Schiedsrichters.
Für Borussia Dortmund ist die Meisterschaft zum greifen nah. Trainer Edin Terzic will gegen Mainz alles geben, um dem BVB den Traum des Titels zu erfüllen.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Aufregung im Titelrennen!

Augsburg-Verteidiger Felix Uduokhai hat bei der 0:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund womöglich unfreiwillig entscheidend in den Titelkampf eingegriffen - aber vor allem seiner eigenen Mannschaft im Abstiegskampf einen Bärendienst erwiesen.

Der Innenverteidiger riss in der 38. Minute als letzter Mann BVB-Offensivstar Donyell Malen zu Boden und vereitelte eine Großchance der Dortmunder. Dabei stürmten innerhalb weniger Sekunden Trainer Edin Terzic sowie zahlreiche Betreuer und Auswechselspieler zum Vierten Offiziellen.

Schiedsrichter Tobias Welz entschied direkt auf Freistoß, ließ sich in seiner Entscheidung über eine potenzielle Karte allerdings etwas Zeit. Nach rund 20 Sekunden zückte er schließlich die Rote Karte und schickte Uduokhai vorzeitig in die Kabine.

Ballack gibt Schiedsrichter Recht, aber ...

Wie DAZN-Experte Michael Ballack in der Halbzeit analysierte, konnte er das Zögern des Schiedsrichters nicht verstehen.

„Es ist ein klares Foul, er ist letzter Mann. Es sind viele Faktoren erfüllt für eine Rote Karte - nur der Schiedsrichter lässt sich halt sehr viel Zeit. Ich weiß nicht, ob er Rücksprache mit dem VAR hatte. Entscheidend ist, dass am Ende die richtige Entscheidung steht“, erklärte der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

Auch Augsburg-Boss Stefan Reuter echauffierte sich über die lange Verzögerung - und das Zögern des Schiedsrichters.

Reuter über Rote Karte: „Spielentscheidend“

„Es gab eine Rote Karte, die sehr lange gedauert hat und natürlich spielentscheidend war“, sagte der 56-Jährige bei DAZN.

Wenn es so weit sei, „dass der Schiedsrichter auf dem Platz keine Entscheidungen mehr trifft, dann verstehe ich die Welt nicht mehr“.

In dieser Szene hätte Reuter sich gewünscht, „dass sich der Hauptschiedsrichter die Szene wenigstens einmal selbst anschaut. Wenn er dann bei der Entscheidung bleibt, bleibt er dabei, aber er muss erst mal eine Entscheidung treffen und die hat er nicht getroffen“.