Durch seinen Wechsel von Tottenham zum FC Bayern spielt Harry Kane bekanntlich erstmals nicht in seinem Heimatland. Als „Teil der Reise und der Erfahrung“ in München sieht der 30-Jährige daher auch Kultur. In einem Interview mit ESPN bekam der Angreifer nun schon einen kleinen Crashkurs über die Gepflogenheiten in München von Journalist Archie Rhind-Tutt.
Kane wegen Lederhose überrascht
Kane wegen Lederhose überrascht
Unter anderem solle Kane nach Witzen von Thomas Müller immer „alter Schwede“ sagen. Dies sei zwar „seltsam, aber es funktioniert“, begründete der Interviewer seinen Ratschlag. Auch für Kanes erstes Treffen mit Uli Hoeneß hatte Rhind-Tutt einen Tipp parat. „Wenn Sie ihn kennenlernen, wird das ein großer Moment sein. Bereiten Sie eine respektvolle Geste vor, um ihm zu zeigen: ‚Sie sind der Boss!“, so der Journalist.
Während den Angreifer ein mögliches Treffen mit Hoeneß nicht überraschen würde, war ihm die verpflichtende bayrische Kleiderordnung zu bestimmten Anlässen zunächst nicht bewusst - zumindest nicht, dass das Tragen von Lederhosen beispielsweise beim Oktoberfest verpflichtend ist.
„Wenn ich ganz ehrlich bin, war mir nicht bewusst, dass es Pflicht ist, aber das habe ich bald herausgefunden. Ich bin mir nicht sicher, wie ich in diesen Outfits aussehen werde, aber ich denke, wir werden es sehen“, erklärte Kane, der als größtes Problem für seine Anpassung die deutsche Sprache sieht.
„Das Wichtigste ist, dass ich gut spiele“
Doch dem Kapitän der englischen Nationalmannschaft ist auch bewusst, dass die Fans nicht traurig sein werden, wenn er trotz seiner großen Bemühung nicht Deutsch spricht, dafür aber die Erwartungen auf dem Feld erfüllt.
„Ich denke, das Wichtigste ist, dass ich gut spiele, dass die Bayern-Fans wollen, dass ich auf dem Platz Leistung bringe. Wenn ich nicht Deutsch spreche, aber Tore schieße, werden sie sicher nicht allzu enttäuscht sein“, erläuterte 84-malige Nationalspieler.