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"Brutalität des Fußballgeschäfts" - Borré kritisiert Eintracht-Bosse

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"Brutalität des Fußballgeschäfts" - Borré kritisiert Eintracht-Bosse

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Borré kritisiert SGE-Bosse

Rafael Borré ist derzeit von der Eintracht an Werder Bremen ausgeliehen. Vor dem Duell zwischen den beiden Klubs kritisiert der Stürmer die Eintracht-Verantwortlichen.
Rafael Borré wechselt von Eintracht Frankfurt auf Leihbasis zu Werder Bremen und soll Niclas Füllkrug ersetzen.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Rafael Borré wechselte zur Saison 2021/2022 vom argentinischen Rekordmeister River Plate nach Deutschland zu Eintracht Frankfurt. Mit den Hessen feierte er in seiner ersten Saison den Europa-League-Titel und bestritt dabei alle internationalen Spiele von Anfang an. In der Spielzeit darauf fand sich der Kolumbianer in einer Reservistenrolle wieder und es folgte eine Leihe zum Ligakonkurrenten SV Werder Bremen.

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Nun hat sich Borré kritisch zu seinem Ex-Klub geäußert und in die Zukunft mit seinem neuen Verein geblickt.

Über den Verlust des Stammplatzes in der Saison nach dem Europa-League-Triumph sagte Borré gegenüber der Sport Bild: „Das ist die Brutalität des Fußballgeschäfts. Es war auch das erste Mal, dass ich das überhaupt in meiner Karriere erlebt habe, dass ich mich so schnell in einer derart anderen Situation wiedergefunden habe.“

Dies sei dem Mittelstürmer widerfahren, obwohl ihm 2022 noch versichert wurde, dass er „wichtig für die Mannschaft“ sei. Anschließend habe er trotzdem nicht mehr die Rolle gespielt, die sich der 28-Jährige erhofft hatte.

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Anfang der aktuellen Spielzeit seien die Eintracht-Verantwortlichen dann auf ihn zugekommen und hätten ihm erklärt, dass er nicht viel zum Einsatz kommen werde. „Diese Ehrlichkeit hätte ich mir schon ein Jahr vorher gewünscht“, kritisiert Borré die Führung seines Ex-Klubs.

Leihe zu Werder Bremen

Es folgte eine Leihe an den Osterdeich am Deadlineday. Nun richtet er bei seinem jetzigen Arbeitgeber den Blick nach vorne.

„Ich will mit meinem neuen Klub erfolgreich sein. Zunächst gilt die Konzentration dem Klassenerhalt. Doch meine Teamkollegen und ich haben die Mentalität und den Ehrgeiz, dass wir hier eines Tages wieder um die europäischen Plätze kämpfen wollen“, zeigt sich der Werder-Spieler selbstbewusst und hofft, „dass hier ein Prozess angeschoben werden kann, damit Werder über kurz oder lang um bedeutende Dinge mitspielt.“

Borré über persönliche Ziele

Persönlich möchte sich Borré bei Werder auf dem Level zeigen, das er auch in Frankfurt hatte. Das Wichtigste war dabei, dass Bremen ihm die Tür öffnete, um „mehr Einsatzzeit zu bekommen.“

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Der Kolumbianer würde dabei gerne langfristig bei den Grün-Weißen bleiben. „Das habe ich auch meinen Mitspielern und den Verantwortlichen gesagt. Werder ist einer der traditionsreichsten Klubs in Deutschland, mit sehr vielen Fans und viel Geschichte. Hier habe ich das Gefühl, gebraucht zu werden.“

Am Sonntag gastiert die Eintracht in Bremen. Für die SGE geht es um den Kampf um die internationalen Plätze, Werder möchte das Polster in Richtung Abstiegsplätzen vergrößern.