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Bundesliga: Unfassbare Statistik! Kane überholt Torschützenkönig der vergangenen Saison - und hadert trotzdem

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Bundesliga: Unfassbare Statistik! Kane überholt Torschützenkönig der vergangenen Saison - und hadert trotzdem

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Kane hadert trotz absurder Quote

Harry Kane erzielt am elften Bundesliga-Spieltag bereits seine Saisontreffer 16 und 17. Ein Blick in die Historie offenbart historische Ausmaße der Trefferquote.
Der FC Bayern gewinnt mit 2:1 gegen Galatasaray. Stürmer Harry Kane zeigt sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung des Teams - und spricht über seinen Traumstart in München.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Ein Schuss, ein Tor, Harry Kane! Der 30-Jährige stellt beim FC Bayern einen Rekord nach dem anderen auf – und sorgt für neue Stürmer-Maßstäbe in der Bundesliga.

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Im Duell mit dem FC Heidenheim am Samstagnachmittag (4:2) traf der englische Nationalstürmer nach Assist von Leroy Sané bereits nach 14 Minuten zur 1:0-Führung, erhöhte nach 44 Minuten per Kopf aus rund elf Metern zum 2:0.

Noch nie zuvor hat ein Spieler in seinen ersten elf Bundesliga-Spielen 17 Tore erzielt! Auch traf noch nie ein Spieler in der höchsten deutschen Spielklasse so häufig an den ersten elf Spieltagen.

Dabei fiel beim Blick auf die Torschützenliste eine besondere Marke auf. In der vergangenen Saison hatten die geteilten Torschützenkönige, Niclas Füllkrug und Christopher Nkunku, nach 34 Spieltagen lediglich 16 Treffer auf ihrem Konto – Kane überflügelte diese Marke nun bereits nach elf!

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Bundesliga: Knackt Kane den Fabel-Rekord von Lewandowski?

Somit ist Kane dem Rest der Bundesliga-Stürmer, abgesehen von Stuttgarts Serhou Guirassy (14), deutlich enteilt. Trifft der 30-Jährige weiterhin mit vergleichbarer Torquote, wackelt gar der Allzeit-Rekord von Robert Lewandowski.

Der Pole hatte in der Saison 2020/21 Gerd Müller mit 41 Saisontreffern den Rekord abgeluchst. Kane würde mit 1,54 Toren pro Partie am Saisonende auf sagenhafte 53 (!) Treffer kommen.

Für Kane selbst ist der Allzeit-Rekord derweil noch kein Thema. Am Sky-Mikrofon sagte er nach der Partie: „Es ist immer noch ein langer Weg. Natürlich bin ich gut gestartet und weiß, dass die Leute darüber reden, aber es sind noch eine Menge Spiele. Ich habe den Fokus nicht darauf, sondern eher meinem Team zu helfen, die drei Punkte einzufahren und natürlich Tore zu schießen.“

Gegen Heidenheim hätte er dem Rekord sogar noch näher kommen können, vergab aber mehrere Chancen. „Ich hatte zwei in der zweiten Halbzeit, die ich machen hätte sollen. Die zwei, die ich gemacht habe, waren wohl sogar schwieriger. Aber das ist Fußball manchmal“, resümierte Kane.

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Kane? „Er ist ein Phänomen“

Bereits in der Halbzeit musste Robert Strauß, Bereichsleiter Sport beim FC Heidenheim, neidlos anerkennen: „Man sieht, dass er wirklich Weltklasse hat!“

Nach Abpfiff lobte auch der eigene Sportdirektor Christoph Freund: „Es ist echt beeindruckend, weil er das erste Mal aus England weggegangen ist. Er funktioniert von Beginn weg, er ist ein guter Typ. Gut angekommen in der Mannschaft, er ist sehr beliebt. Er macht das, was er am liebsten tut: Tore schießen.“

„Mit links rechts, mit dem Kopf, er liebt das einfach. Er ist immer da, wenn es etwas zum Erben (Abstauben; Anm. d. Red.) gibt. Die Mannschaft spielt ihn gut frei, aber es ist schon auf ein Phänomen“, so der Österreicher.