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Mainz-Knall! Svensson tritt zurück - Interimscoach steht fest

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Mainz-Knall! Svensson tritt zurück - Interimscoach steht fest

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Trainer-Paukenschlag bei Mainz 05

Bundesliga-Schlusslicht FSV Mainz 05 muss sich einen neuen Trainer suchen. Bo Svensson ist nach der Pokal-Pleite bei Hertha BSC zurückgetreten. Interimsweise übernimmt U23-Trainer Jan Siewert.
Abstiegskampf in der Liga, jetzt auch noch das Aus im Pokal: Der FSV Mainz 05 hat das Achtelfinale verpasst und schlittert immer tiefer in die Krise.
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cmichel
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von Patrick Berger, Christopher Michel

Paukenschlag in Mainz! Bo Svensson ist nicht mehr Trainer des Bundesliga-Schlusslichts. Nachdem zunächst SPORT1 darüber berichtet hatte, kam nun auch die Bestätigung seitens des Vereins.

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Auf X, ehemals Twitter, heißt es: „Bo Svensson ist nicht mehr Trainer von Mainz 05. Der 44-jährige Fußballlehrer hat sich nach einem langen Gespräch mit Sportvorstand Christian Heidel und Sportdirektor Martin Schmidt am Donnerstag gemeinsam zu diesem Schritt entschieden.“

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Nach saisonübergreifend 14 Bundesliga-Spielen ohne Sieg und der 0:3-Pleite am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Zweitligist Hertha BSC ist der Däne selbst zurücktreten.

„Hier geht es nicht um mich, hier geht es nur um den Verein“: Mit diesen Worten hat der 44-Jährige die Mannschaft und Heidel am Donnerstagnachmittag von seiner Entscheidung informiert.

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Mainz in der Bundesliga unten drin, im Pokal raus

„Der Abschied fällt mir sehr schwer, aber ich habe das Gefühl, dass jetzt der Zeitpunkt hierfür gekommen ist“, erklärte Svensson in einem Statement des Vereins. „Ich bin seit 16 Jahren ein Mainzer. Ich habe hier unendlich viel gelernt, so viele tolle Menschen kennengelernt, im Verein, unter den Fans, in der Stadt, meine Kinder sind hier in Mainz aufgewachsen. Die Erfahrungen werden mich für mein Leben prägen.“

Der Däne fügte hinzu: „Aber leider ist aufgrund der sportlichen Entwicklung der Zeitpunkt gekommen zu erkennen, dass kein Einzelner über dem Verein steht und nun alle Kräfte gebündelt werden müssen, um die sportliche Situation zu meistern. Das wird leider nicht mit mir sein, aber das muss leider so sein. Verein und Mannschaft brauchen jetzt mehr denn je den Zusammenhalt, der uns immer ausgezeichnet hat.“

Svensson, von 2007 bis 2014 Spieler bei den Rheinhessen, war im Januar 2021 als Cheftrainer nach Mainz zurückgekehrt und hatte den damaligen Abstiegskandidaten mit der besten Rückrunde der Vereinsgeschichte souverän zum Klassenerhalt geführt.

Nun zog der frühere Verteidiger nach nur drei Unentschieden aus den ersten neun Bundesliga-Partien und dem Pokal-Aus die Reißleine.

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Siewert übernimmt als Interimslösung

Auch Heidel äußerte sich zum Abschied von Svensson: „Mainz 05 verdankt Bo sehr viel, vor allem, dass wir heute überhaupt noch in der Bundesliga spielen. Darüber hinaus haben wir zwei weitere souveräne Spielzeiten in der Bundesliga absolviert und unsere Fans mit unserem Fußball begeistert.“

Man habe „in den vergangenen Wochen viele Stunden darüber diskutiert, wie wir die negative sportliche Tendenz umkehren können. Leider gibt es im Fußball immer aber auch vielschichtige Entwicklungen, die eine so erfolgreiche gemeinsame Arbeit an einen Punkt bringen können, an dem es vielleicht besser ist, einen neuen Weg einzuschlagen. Dieses Gefühl hat Bo selbst entwickelt und uns mitgeteilt.“

Sportdirektor Schmidt hatte nach der Pleite in Berlin ein klares Bekenntnis zu Svensson vermieden. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Am kommenden Bundesliga-Spieltag (FSV Mainz 05 - RB Leipzig am Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) wird eine Interimslösung auf der Trainerposition herhalten: U23-Trainer Jan Siewert wird das Team übernehmen, ehe die Mainzer Bosse einen Nachfolger präsentieren werden.