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Bundesliga: Erst Schneeballschlacht, dann hitzige Partie - letzten Endes jubelt Augsburg!

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Bundesliga: Erst Schneeballschlacht, dann hitzige Partie - letzten Endes jubelt Augsburg!

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Trapp: “Reicht auf dem Niveau nicht”

Nach dem Schneechaos ist Eintracht Frankfurt beim FC Augsburg zu Gast. Obwohl Kevin Trapp einen Elfmeter hält, gehen die Hessen am Ende als Verlierer vom Platz.
Der VfB Stuttgart setzt seinen Höhenflug fort. Aufgrund von Fan-Gewalt und einer Schiedsrichterverletzung wird es in Frankfurt chaotisch.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Das Schneeschippen zahlte sich aus: Nachdem viele fleißige Helfer des FC Augsburg das Spiel gegen Eintracht Frankfurt nach dem Wintereinbruch in Bayern erst möglich gemacht hatten, legte sich auch die Mannschaft mit Erfolg ins Zeug - nicht so Gäste aus Frankfurt.

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Durch ein verdientes 2:1 (1:0) blieben die Schwaben auch im sechsten Spiel unter Trainer Jess Thorup ungeschlagen und schoben sich in der Tabelle auf Rang neun vor. Frankfurt kassierte die dritte 1:2-Pleite binnen acht Tagen und verpasste den Sprung auf einen Europacup-Platz, Kevin Trapp tat daraufhin nach dem Spiel seinen Unmut kund!

”Wir haben nicht stattgefunden!”

Der Elfmeter-Held der Hessen zeigte sich nach der Partie bei DAZN unzufrieden mit der Leistung seiner Mannen: “Wir haben uns die Niederlage komplett selbst zuzuschreiben. Wir haben bis zum 1:2 nicht stattgefunden, es waren viel zu große Lücken, wir hatten Ballbesitz in der eigenen Hälfte - aber das bringt uns nichts. Das reicht auf dem Niveau nicht!”

Die Eintracht enttäuschte fast über die gesamte Spielzeit, erst nach dem Anschlusstreffer kam die Mannschaft von Dino Toppmöller besser ins Spiel: “Wir sind zu spät wachgeworden, das müssen wir ansprechen, so wird es auf dem Niveau sehr sehr schwer”, so Trapp.

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Augsburg setzt Aufwärtstrend fort

Im Augsburger Eisschrank, wo zu Beginn des Spiels Temperaturen von zehn Grad unter Null gemessen wurden, erzielte der zuletzt verletzte Fredrik Jensen (35.) die verdiente Führung der Gastgeber, Iago erhöhte mit einem sehenswerten Dropkick (58.).

Nachdem Kapitän Ermedin Demirovic mit einem Foulelfmeter an Kevin Trapp gescheitert war (76.), verkürzte die Eintracht kurz darauf durch ein Eigentor von Torhüter Finn Dahmen (78.). Augsburg nimmt durch seine Erfolgsserie langsam einen Platz im Europacup ins Visier: Zu Rang sechs sind es nur noch drei Punkte.

Auf fünf Positionen hatte Trainer Dino Toppmöller seine Mannschaft nach dem 1:2 in der Conference League gegen PAOK Saloniki verändert. Wieder dabei war Verteidiger Robin Koch, nicht dabei der verletzte Ellyes Skhiri. Und fast wären die umformierten Gäste früh in Führung gegangen: Augsburgs Torhüter Finn Dahmen vereitelte großartig die Doppelchance durch Startelf-Debütant Paxten Aaronson und Dina Ebimbe (8.). Es war lange Zeit der einzige Aufreger des Spiels.

Beide Mannschaften waren zunächst sehr um Ballkontrolle bemüht. Erst nach einer knappen halben Stunde kam Bewegung ins Spiel. Der erste Augsburger Torjubel war noch vergebens: Der Treffer durch Felix Uduokhai wurde von Schiedsrichter Harm Osmers nach Intervention von VAR Sascha Stegemann wegen Abseits zurückgenommen (28.). Beim zweiten Mal aber gab es kein Zurück: Jensen jagte den Ball wuchtig ins Tor, nachdem Frankfurts Tuta zuvor einen schlechten Pass gespielt hatte.

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Dahmen-Eigentor bleibt unbestraft

Die Augsburger blieben auf Betriebstemperatur. Philipp Tietz hatte gleich nach der Pause das 2:0 auf dem Fuß - schoss allerdings neben das Tor (47.). Iago dagegen zirkelte den Ball zehn Minuten später elegant ins lange Eck, nachdem Kapitän Ermedin Demirovic eine Flanke von Jensen verlängert hatte.

Frankfurt dagegen brachte nach vorne kaum etwas zustande, auch nicht, als nach einer guten Stunde Mario Götze ins Spiel kam: Den Abschlusstreffer legte sich Dahmen selbst ins Netz, konnte sich den Fauxpas jedoch nicht erklären: “Ich denke ich halte den Ball, dann drehe ich mich um, und plötzlich liegt der Ball im Tor.”

Der Schlussmann des FCA spielte abermals nicht zu Null. “Bisschen stört mich das schön, ich hätte lieber zu Null gespielt. Aber am Ende zählen die drei Punkte, das ist wichtiger. Ingesamt war es hochverdient heute”, schlussfolgerte der 25-Jährige.