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Jetzt muss Toppmöller auf Götze bauen - Kommentar von Christopher Michel

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Jetzt muss Toppmöller auf Götze bauen - Kommentar von Christopher Michel

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Toppmöller muss auf Götze bauen!

Mario Götze spielt bei Eintracht Frankfurt aktuell keine tragende Rolle. Das muss sich nun ändern, fordert SPORT1-Reporter Christopher Michel.
Mario Götze spielt in Frankfurt unter Trainer Dino Toppmöller aktuell keine tragende Rolle. Muss der Weltmeister-Held von 2014 die Eintracht jetzt verlassen?
cmichel
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Mario Götze hat bislang ein schwieriges Halbjahr hinter sich. Sommergrippe, Platzverweis, Geburt des zweiten Kindes, eine weitere Erkältung: Der Weltmeister von 2014 hat bei Eintracht Frankfurt bislang nicht die gewohnten Akzente setzen können. Das haben sich Götze selbst und die Hessen ganz anders vorgestellt.

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Dennoch stellt sich die Frage: Kann Trainer Dino Toppmöller ständig auf den Strippenzieher im Mittelfeld verzichten? Götze hat bei der Niederlage in Augsburg nach seiner Einwechslung durchaus ein Statement gesetzt und für Belebung gesorgt.

Junge Eintracht-Mannschaft braucht Erfahrung

Er hat das bis dahin emotions- und leblose Eintracht-Spiel geordnet und Leben eingehaucht. 39 Ballkontakte in 27 Minuten sind beachtlich, 91 Prozent seiner 35 Pässe finden den Adressaten, zudem gewinnt er 67 Prozent seiner Zweikämpfe.

Toppmöller hat versucht, den Ausfall von Schlüsselspieler Ellyes Skhiri mit den jungen Wilden in der Mittelfeldzentrale zu kompensieren. Dieser Versuch ist fehlgeschlagen, Augsburg hat der Eintracht 75 Minuten lang den Schneid abgekauft.

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Nach drei Niederlagen in Folge darf der Faktor Erfahrung nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden. Talente wie Hugo Larsson, Junior Dina Ebimbe oder Paxten Aaronson benötigen Führung und eine ordnende Hand.

Toppmöller muss jetzt auf Götze bauen

Jetzt muss Toppmöller auf Götze bauen! Der 31-Jährige hat seinen Status als Dauer-Spieler, den er unter Vorgänger Oliver Glasner hatte, verloren. 551 von 1.170 Bundesliga-Minuten sind unbefriedigend.

Toppmöller hat in den vergangenen Wochen auf andere Akteure gesetzt – auch zurecht, weil diese performt haben. Nach einer 0-Punkte-Woche mit drei Niederlagen sollte allerdings ein Umdenken einsetzen.

Götze hat die Bankrolle bislang insgesamt gut angenommen, nach SPORT1-Informationen intern keinerlei Ärger gemacht. Der Fußballfeingeist fühlt sich in Frankfurt äußerst wohl, alle Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel in die MLS sind zum jetzigen Zeitpunkt vernachlässigbar.

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Götze will spielen, Impulse setzen, dem Team Halt geben - und dafür braucht er Rhythmus und Vertrauen.

Götze hat Tief überwunden

Er hat sein Tief nach den Abgängen der Lieblingsmitspieler Randal Kolo Muani und Daichi Kamada überwunden. Der Frust, der sich in Form vieler Gelber Karten ausgedrückt hat, ist nicht mehr zu spüren.

Götze ist wieder vollumfänglich fokussiert und bereit dazu, die schweren Aufgaben in Pokal (bei Saarbrücken) und Bundesliga (Bayern, Bayer, Mönchengladbach) zu meistern. Es liegt nun an Toppmöller, diese Qualität gewinnbringend einzubauen.